Vor wenigen Tagen hat Apple das neue Software-Abo „Apple Creator Studio“ angekündigt. Dieses bündelt verschiedene Anwendungen aus den Bereichen Video, Musik, Bildbearbeitung, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation in einem Bundle. Dabei stehen die Werkzeuge auf dem Mac, iPad und teilweise auch auf dem iPhone zur Verfügung. Zukünftig habt ihr die Qual der Wahl. Abonniert ihr Apple Creator Studio oder entscheidet ihr euch für einen Einmalkauf? Je nach App gibt es Unterschiede im Leistungsumfang. Zudem drängt sich die Frage auf, ob die Kauf-Apps zukünftig Updates mit neuen Funktionen erhalten oder ob sich Apple auf das Software-Abo fokussiert.

Apple Creator Studio: Unterschiede zwischen Abo und Kauf-Apps
Apple Creator Studio umfasst Final Cut Pro (349,99 Euro), Logic Pro (229,99 Euro), Pixelmator Pro (59,99 Euro), Motion (59,99 Euro), Compressor (59,99 Euro) und MainStage (34,99 Euro). Dazu gesellen sich Pages, Numbers, Keynote und Freeform.
Im Gespräch mit CineD hat Apple Marketing Manager Bryan O’Neil Hughes bestätigt, dass sowohl die Version von Final Cut Pro für Mac (als Einmalkauf) als auch die Apple-Creator-Studio-Version die neuen intelligenten Funktionen „Visuelle Suche“, „Transkriptsuche“ und „Beat-Erkennung“ enthalten werden. Er bestätigte jedoch nicht explizit, ob beide Versionen der App zukünftig alle weiteren intelligenten Funktionen erhalten werden.
Was wir jedoch wissen, ist, dass die Einmalkaufversion von Final Cut Pro für Mac laut Apples Website einige „Premiuminhalte“ nicht enthalten wird. Dort heißt es, dass die Kauf-Version von Final Cut Pro weiterhin Updates erhalten wird, einige Premiuminhalte jedoch der „Apple Creator Studio“-Version vorbehalten sind.
Im Hinblick auf Logic Pro und MainStage ist die Apple-Webseite etwas präziser. Dort heißt es, dass beide Apps identische Funktionen besitzen werden, egal ob es sich um ein Abonnement oder einen Kauf handelt.
Einige andere Apps aus dem Creator-Studio-Paket, darunter Pixelmator Pro, Keynote, Numbers, Pages und Freeform, erhalten neue intelligente Funktionen und Premiuminhalte nur mit Abonnement. Beispielsweise erhalten nur Pixelmator-Pro-Nutzer mit einem Creator-Studio-Abonnement ein neues Warp-Werkzeug, mit dem sich Bildebenen verdrehen und formen lassen. Im neuen Content Hub finden Nutzer kuratierte, hochwertige Fotos, Grafiken und Illustrationen. Mit einem Abonnement bekommt ihr zudem Zugang zu neuen Premiumvorlagen und -themen in Keynote, Pages und Numbers.
Keynote, Numbers, Pages und Freeform bleiben zwar weiterhin kostenlos, künftig verfolgen die Apps jedoch ein Freemium-Modell. Positiv ist dabei, dass Apple sichergestellt hat, dass alle vier Anwendungen auch weiterhin neue Funktionen und regelmäßige Updates erhalten – und das ohne ein kostenpflichtiges Abonnement.
Apple Creator Studio startet am 28. Januar 2026 für 12,99 Euro pro Monat oder 129 Euro pro Jahr. Studierende an einer Hochschule und Lehrkräfte erhalten das Abo deutlich preiswerter (2,99 Euro pro Monat bzw. 29 Euro pro Jahr). Parallel gibt es Spekulationen, ob Apple ebenfalls am 28. Januar ein neues MacBook Pro mit M5 Pro / M5 Max Chip ankündigt.
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