Spotify erhöht in den USA die Preise

| 21:22 Uhr | 2 Kommentare

Spotify-Abonnenten in den USA sowie in Estland und Lettland erhalten dieser Tage wieder Post von ihrem Streaming-Dienst. Der Inhalt dürfte niemanden überraschen, denn die Kosten steigen erneut. Für deutsche Nutzer ändert sich vorerst nichts, doch wer die vergangenen Jahre aufmerksam verfolgt hat, weiß, dass wir dieses Jahr auch noch mit einer Preiserhöhung rechnen müssen.

Spotify wird teurer

In den USA erhöht Spotify die Kosten für alle wichtigen Premium-Tarife. Der Individual Premium-Tarif steigt von 11,99 Dollar auf 12,99 Dollar pro Monat. Studenten zahlen jetzt 6,99 Dollar statt 5,99 Dollar pro Monat. Die Tarife für mehrere Nutzer werden stärker erhöht: Der Duo-Tarif steigt von 16,99 Dollar auf 18,99 Dollar pro Monat, während der Family-Tarif von 19,99 Dollar auf 21,99 Dollar pro Monat steigt.

Immerhin bleibt das Leistungspaket bei Premium unverändert. Werbefreies Hören, Downloads für unterwegs und die Freiheit, jeden Song direkt anzusteuern, sind weiterhin dabei. Spotify führte zuletzt auch die günstigeren Basic-Tarife ein, die allerdings ohne Hörbücher auskommen müssen. Ob dieser Kompromiss attraktiv ist, muss jeder für sich selbst bewerten.

Der Elefant im Raum

Die spannende Frage ist nicht, ob, sondern wann Deutschland wieder dran ist. Spotify spricht diplomatisch von regelmäßigen Marktüberprüfungen und hält sich alle Optionen offen. Angesichts steigender Lizenzkosten und des anhaltenden Drucks, profitabler zu werden, erscheint eine weitere Preisrunde mittelfristig wahrscheinlicher als ein dauerhafter Preisstillstand. Wer seinen aktuellen Tarif mag, sollte ihn genießen, solange er noch gilt.

Kategorie: App Store

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2 Kommentare

  • Q23

    “Studenten zahlen jetzt 5,99 Dollar statt 6,99 Dollar pro Monat“…. Na immerhin

    15. Jan. 2026 | 22:03 Uhr | Kommentieren
  • S1

    War immer in so einem family Account mit drin. Seit dem das nicht mehr möglich ist, nutze ich die App kaum noch. Ohne Premium hat man ja kaum noch die Möglichkeit, die App vernünftig zu bedienen.

    17. Jan. 2026 | 9:42 Uhr | Kommentieren

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