Im Oktober 2025 hat Anker SOLIX zwei neue Powerstationen auf den Markt gebracht. Bei der Anker SOLIX C1000 (Gen 2) handelt es sich um eine mobile 1-kWh-Powerstation. Der große Bruder „Anker SOLIX F3000“ ist ein echter Kraftprotz und bietet einen 3-kWh-Akku und eine Leistung von satten 3600 W. Nachdem wir uns zuletzt um kleinere Powerstationen gekümmert haben, fiel unser Augenmerk nun auf die Anker SOLIX F3000.

Ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen, handelt es sich bei dieser Powerstation um eine „eierlegende Wollmilchsau“. Gleichzeitig darf man natürlich nicht erwarten, dass das High-End-Modell genauso portabel und tragbar wie eine deutlich kleinere Powerstation ist. Die 41,5 kg müssen erst einmal von A nach B bewegt werden. Hilfreich ist hierbei in jedem Fall das EasyTow-Kofferdesign mit den beiden integrierten Rädern und dem Griff. Aber immer der Reihe nach.
Test: Anker SOLIX F3000
Wenn man sich mit Powerstationen beschäftigt und beabsichtigt, eine Powerstation zu kaufen, so wird man sicherlich im Vorfeld seinen Bedarf definieren. Wenn ihr eine Powerstation sucht, um hin und wieder autark zu sein, um mal euer Smartphone, eine Drohne, ein Tablet oder vergleichbare Geräte mit Strom zu versorgen, so werdet ihr sicherlich bei Anker SOLIX fündig. Euer Weg wird euch allerdings nicht nur zur F3000 führen.
- Lang anhaltende Energie für jede Situation: Die Anker SOLIX F3000 liefert 3–12kWh erweiterbare...
- 3.600W Ausgangsleistung: Versorge problemlos mehrere Geräte gleichzeitig. Egal ob Kühlschrank...
Diese Powerstation ist ein echter „Oschi“, der mit 3 kWh nicht nur eine riesige Kapazität bietet, sondern mit einer Leistung von 3600 W eine Vielzahl an Geräten versorgt. Anwendungsgebiete sind sicherlich der nächste Camping-Urlaub, der Einsatz im Garten, ein Do-it-Yourself-Projekt und mehr. Aber auch als Heim-Backup-Lösung lässt sich Anker SOLIX F3000 hervorragend nutzen. So könnt ihr im Notfall einen Kühlschrank locker ein, zwei Tage mit Strom versorgen.
Abmessungen & Gewicht
Legt man den Zollstock an die F3000 an, so misst man 65,1 cm × 30,0 cm × 37,7 cm. Dabei wiegt die Powerstation – wie eingangs erwähnt – satte 41,5 kg. Das Gerät schleppt man nicht einfach so von A nach B und schon gar nicht über größere Entfernungen. Euer Rücken wird sich beim EasyTow-Kofferdesign bedanken. Im Grunde agiert dieses wie bei einem Koffer, den ihr am Flughafen (oder sonst wo) zur Gepäckabgabe transportiert. Im Gehäuse befindet sich ein Teleskopgriff, mit dem ihr in Kombination mit den beiden robusten Rädern die Powerstation komfortabel bewegen könnt. In dem Fall muss man auch kein Muskelprotz sein, um die F3000 zum Bestimmungsort zu transportieren.

Installation
Die Installation von Anker SOLIX F3000 funktioniert so wie bei Anker SOLIX Solarbank 3 Pro, Anker SOLIX C1000 oder der Anker Prime Powerbank (26.250 mAh). Der Weg führt über die Anker-App. In dieser findet ihr oben rechts ein „+“. Klickt das „+“ an und wählt anschließend „Gerät hinzufügen“ aus. In unserem Fall wurde die eingeschaltete F3000 direkt per Bluetooth gefunden, sodass die Installation eingeleitet werden konnte. Während des Prozesses haben wir die Powerstation mit unserem WLAN verbunden (eine reine Bluetooth-Verbindung funktioniert natürlich auch) und ein frisches Firmware-Update eingespielt. Fertig.

Wichtigste technische Daten
- Battery-Typ: LFP
- Nennkapazität: 60.000 mAh / 3072 Wh
- AC-Eingang (Netzladebetrieb): 230 V = 13 A Max, 50 Hz, 2990 W, L+N+PE
- AC-Eingang (EV-Ladung): 230 V = 18 A Max, 50 Hz, 3600 W Max, L+N+PE
- Hochspannungs-PV-Eingangsanschluss: 11–165 V = 17 A Max (1600 W Max)
- Niederspannungs-PV-Eingangsanschluss: 11–60 V = 17 A Max (800 W Max)
- DC-Anschluss: 60 V = 120 A Max
- USB-C Ausgang: 5 V = 3 A / 9 V = 3 A / 15 V = 3 A / 20 V = 3 A / 20 V = 5 A (100 W Max pro Anschluss)
- USB-A Ausgang: 5 V = 2,4 A (12 W Max pro Anschluss)
- AC-Ausgang: 230 V = 15,7 A Max, 50 Hz, 3600 W Max (Gesamtleistung 3600 W), L+N+PE
- AC-Ausgang (Bypass): 230 V = 12,8 A Max, 50 Hz, 2944 VA / 2944 W Max (Gesamtleistung 2944 W), L+N+PE
- Auto-Steckdosen-Ausgang: 12 V = 10 A
- Anderson Port: 13,4 V = 30 A
- Entladetemperatur: -20 °C bis 40 °C
- Ladetemperatur: 0 °C bis 40 °C
Anschlüsse
- 2× USB-C
- 2× USB-A
- 1× Kfz-Steckdosenanschluss
- 3× klassische Steckdosen (AC-Ausgangsport Typ F)
- 1× EV-Ausgangsport
- 1× Anderson-Port
- 1× AC-Eingangs-/Ausgangsport
- 1× Anschluss-Port für Erweiterungsakkus
- 1× DC-Eingangsanschluss
- 1× Hochspannungs-PV-Eingangsanschluss
- 1× Niederspannungs-PV-Eingangsanschluss
AC-Aufladung
Wenn die Powerstation über Wechselstrom aufgeladen wird, beträgt die maximale Wechselstromeingangsleistung 3600 W. Diese Leistung erreicht ihr allerdings nicht über die Steckdose, sondern nur über eine EV-Ladestation (Wallbox). Um die Powerstation über ein EV-Ladegerät aufzuladen, benötigt ihr das Anker SOLIX EV-Ladeadapter. Dieses ist jedoch nicht im Lieferumfang enthalten. An dieser Stelle drängt sich natürlich die Frage auf, ob ihr diese Ladeleistung tatsächlich benötigt. Zunächst einmal benötigt ihr eine Wallbox und zusätzlich noch den optionalen Anker SOLIX EV-Ladeadapter. Der zeitliche Vorteil dürfte zudem überschaubar sein. Es ist gut zu wissen, dass die F3000 die Option bietet; die wenigsten Nutzer dürften jedoch davon Gebrauch machen.

Eine Einschränkung beim Aufladen über die EV-Ladestation ist, dass, wenn der Anker SOLIX EV-Ladeadapter angeschlossen ist, die AC-Ausgangsports der Powerstation deaktiviert werden.
Beim Aufladen über eine klassische Wandsteckdose (230 V~13 A) könnt ihr mit maximal 2990 W aufladen. Das dürfte für die allermeisten Nutzer vollkommen ausreichend sein.
Aufladung über Solarmodule (maximal 2400 W)
Natürlich könnt ihr die Powerstation nicht nur über Wechselstrom (AC), sondern auch über Gleichstrom (DC) aufladen. Dabei verfügt Anker SOLIX F3000 über einen Hoch-PV-Eingangsanschluss und einen Niedrig-PV-Eingangsanschluss. Ihr könnt die Powerstation mit einer maximalen Solarleistung von 2400 W aufladen.

Der Spannungsbereich des Hoch-PV-Eingangsports beträgt 11–165 V. Spannungen über 165 V beschädigen die Powerstation. Stellt in jedem Fall sicher, dass die Gesamt-Leerlaufspannung innerhalb dieses Bereichs liegt. Über den Hoch-PV-Eingangsport ist eine Solarladung von maximal 1600 W möglich. Die Solarpanele werden in Reihe geschaltet. Ein Adapter, um einen oder mehrere Solarpanele an die F3000 anzuschließen, ist im Lieferumfang enthalten.
Der Spannungsbereich des Niedrig-PV-Eingangsports beträgt 11–60 V. Stellt auch hier sicher, dass die Gesamt-Leerlaufspannung innerhalb dieses Bereichs liegt. Über den Niedrig-PV-Eingangsport könnt ihr die Powerstation mit maximal 800 W aufladen. Stellt sicher, dass der gesamte Solarstrom nahe bei 17 A liegt. Wenn es 17 A überschreitet, kann die Ausgangsleistung des Solarpanels nicht vollständig genutzt werden.
Anker SOLIX F3000 im Einsatz
Anker SOLIX F3000 bietet euch eine Vielzahl an Möglichkeiten, die unterschiedlichsten Geräte mit Strom zu versorgen, vom iPhone, iPad über Drohnen, Kameras, Werkzeuge, Camper bis hin zu Elektroautos.
Blicken wir zunächst auf die drei AC-Ausgangsports (Typ F), sprich die „normalen“ Steckdosen. Diese könnt ihr grundsätzlich mit einer kleinen Taste ein- und ausschalten. Die F3000 bietet eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV). Dies bedeutet, dass bei einem Ausfall der Netzstromversorgung automatisch Backup-Strom für die Verbraucher bereitgestellt werden kann. Sollte der Strom tatsächlich ausfallen, so versorgt die Powerstation eure Geräte automatisch innerhalb von 20 ms mit der gespeicherten Energie. Die USV wird nur über die Steckdosenanschlüsse realisiert.

Möchtet ihr den EV-Ausgangsport (links neben den drei Steckdosen) nutzen, so drückt ihr zweimal die Taste der AC-Steckdose, um in den EV-Modus zu gelangen. Dieser wird durch ein Autosymbol im Display angezeigt. Nun könnt ihr das Ladegerät mit dem EV-Ausgangsport verbinden. Wenn die Powerstation im EV-Lademodus ist, kann sie nicht gleichzeitig über AC geladen werden. Die maximale Ausgangsleistung über diesen Anschluss beträgt 3600 W.
An dieser Stelle ist fraglich, wie viel Sinn es macht, ein Elektroauto über die F3000 aufzuladen. Für ein klassisches Aufladen eines E-Autos ist die Powerstation sicherlich nicht gedacht. Für den Notfall ist die F3000 sicherlich geeignet, um ein E-Auto für ein paar wenige Kilometer flott zu machen. Gut zu wissen, dass es theoretisch und praktisch möglich ist.

Anker SOLIX F3000 bietet zudem zwei USB-C (100 W Max pro Anschluss) und zwei USB-A-Anschlüsse (12 W Max pro Anschluss), über die ihr eine Vielzahl an Geräten mit Strom versorgen könnt.
Weiter bietet die Powerstation einen Kfz-Steckdosenanschluss. Drückt die Autosteckdosen-Taste und verbindet eure Geräte, um mit dem Laden zu beginnen. Wenn der Anschluss des Autosteckers über einen Zeitraum von 5 Stunden eine Leistung von unter 3 W erkennt, wird das Laden automatisch gestoppt.

Der ebenfalls integrierte Anderson-Port macht Anker SOLIX F3000 noch flexibler. Dieser Anschluss stellt eine vielseitige Lösung für leistungsstarke Gleichstromverbindungen in mobilen und stationären Anwendungen dar. Unter anderem kommt der Anschluss beim Camping und Amateurfunk zum Einsatz. So kommen für die Powerstation noch einmal deutlich mehr Anwendungsbereiche in Frage.
Anker SOLIX F3000 bietet eine Kapazität von 3072 Wh. Ihr könnt bis zu drei Zusatzmodule anschließen und die Kapazität auf 12.288 Wh steigern. Konkret handelt es sich um Anker SOLIX BP3000 Erweiterungsakkus, die ihr an die Powerstation anschließen könnt.
Anker-App
Dem LCD-Display der Powerstation könnt ihr die wichtigsten Informationen (z. B. aktuelle Eingangs- und Ausgangsleistung, Akkustand, Symbole für aktivierte Ports etc.) entnehmen. Zudem befinden sich verschiedene Buttons an Anker SOLIX F3000, um Ausgangsports ein- und auszuschalten.
Deutlich mehr Möglichkeiten bietet allerdings die Anker-App. Dort findet ihr ebenfalls sämtliche Informationen, die euch das Display der Powerstation anzeigt. Neben den Buttons, um Ausgänge zu aktivieren bzw. deaktivieren, bietet die Anker-App noch zahlreiche weitere Optionen.

Über die App stehen euch grundsätzlich zwei Betriebsmodi zur Verfügung: Standardmodus und zeitabhängiger Nutzungsmodus (TOU). Im Standardmodus priorisiert das Gerät die Stromversorgung der angeschlossenen Geräte. Die Powerstation kann parallel über Wechsel- und Gleichstromanschlüsse geladen werden.
Im zeitabhängigen Nutzungsmodus plant Anker SOLIX F3000 das Laden und Entladen basierend auf festen Zeiträumen und Stromtarifen automatisch. Ihr legt eure eigenen Nebenlast-, Mittellast- und Spitzenzeiten fest, um den Energieverbrauch im Haushalt zu optimieren. Zu den jeweiligen Zeiten könnt ihr Strompreise hinterlegen, eine Backupkapazität festlegen und mehr.
Spartarif
Funktion:
- Die Stromtarife sind am niedrigsten.
- Diese Zeit tritt typischerweise nachts oder am frühen Morgen auf, wenn die Nachfrage gering ist.
Betrieb:
- Der Akku wird während dieses Zeitraums aufgeladen.
- Sowohl Solarstrom als auch Netzstrom können zum Laden des Akkus verwendet werden.
- Der Akku versorgt nur DC-Geräte mit Strom.
- Das Stromnetz versorgt die Wechselstromgeräte direkt (Bypass-Modus).
Durchschnittstarif
Funktion:
- Die Stromtarife sind moderat.
- Diese Zeit tritt normalerweise am frühen Abend oder am Mittag auf, wenn die Nachfrage durchschnittlich ist.
Betrieb:
- Der Akku wird in diesem Zeitraum weder geladen noch zur Versorgung von Wechselstromgeräten entladen.
- Der Akku versorgt nur DC-Geräte mit Strom.
- Das Stromnetz versorgt die Wechselstromgeräte direkt (Bypass-Modus).
Tageshochtarif
Funktion:
- Die Stromtarife sind am höchsten.
- Diese Zeit liegt normalerweise tagsüber, wenn die Nachfrage hoch ist.
Betrieb:
- Der Akku entlädt sich nur; er wird während dieses Zeitraums nicht aufgeladen.
- Der Akku versorgt sowohl AC- als auch DC-Geräte mit Strom.
- Nach der Entladung des Akkus versorgt das Stromnetz die AC-Geräte direkt mit Strom (Bypass-Modus).
In den Einstellungen könnt ihr unter anderem festlegen, wie schnell die Powerstation über Wechselstrom geladen werden soll, ob ihr den Energieeinsparmodus des Zigaretten-Ausgangs oder den AC-Ausgangs-Smart-Modus nutzen möchtet, ihr könnt einen Geräte-Timeout definieren, die Bildschirmhelligkeit einstellen und mehr. Zudem könnt ihr in den Einstellungen die Temperatur von Anker SOLIX F3000 checken und Firmware-Updates installieren.
Fazit
Mit der SOLIX F3000 erweitert Anker sein Portfolio an Powerstations um ein besonders leistungsstarkes Modell, das sich klar an anspruchsvolle Nutzer richtet – ob als Notstromlösung für das Eigenheim, mobile Energiezentrale für Camper oder als zuverlässiger Begleiter auf Baustellen und Events. Anker SOLIX F3000 bedient viele Ansprüche.

Die F3000 präsentiert sich in einem schlichten, industriellen Design mit klaren Linien und einer Kombination aus mattem Grau und schwarzen Akzenten. Mit den rund 41 kg ist die Powerstation alles andere als ein Leichtgewicht, und man trägt sie nicht mal eben von A nach B. Angesichts der hohen Kapazität und Leistung überrascht das jedoch wenig. Für den ultraportablen Bereich ist die F3000 auch nicht ausgelegt. Der ausziehbare Griff sowie die Rollen erleichtern allerdings den Transport.
Ein klarer Pluspunkt der Anker SOLIX F3000 ist die enorme Anschlussvielfalt. Die hohe Dauerleistung erlaubt auch den Betrieb energiehungriger Geräte wie Heizlüfter, Kaffeemaschinen oder Klimageräte. In den letzten Tagen haben wir diverse – auch leistungshungrige – Geräte mit der Powerstation verwendet, und diese „nicht in die Knie gezwungen“. Die hohe Leistungsabgabe ermöglicht euch, noch mehr Geräte netzunabhängig zu betreiben.
Um euch mal ein paar Zahlen zu nennen, wie lange Anker SOLIX F3000 durchhält, hier ein paar Beispiele: Einen elektrischen Grill (1500 W) könnt ihr 1,8 Stunden betreiben, ein 4 W LED-Licht könnt ihr 467 Stunden nutzen, einen 1200 W Rasenmäher könnt ihr 2,3 Stunden nutzen, einen 90 W Kühlschrank könnt ihr 42 Stunden mit Strom versorgen und eine 600 W Bohrmaschine könnt ihr 4,5 Stunden verwenden.

Im Alltagstest zeigte sich die Powerstation ziemlich souverän. Mehrere Geräte parallel zu betreiben bringt die F3000 nicht aus der Ruhe. Selbst bei hoher Last bleibt das System stabil, die Lüfter springen zwar hörbar an, bewegen sich aber in einem akzeptablen Lautstärkebereich. Bei einem Stromausfall schaltet die SOLIX F3000 innerhalb weniger Millisekunden um, sodass empfindliche Geräte wie Router, NAS-Systeme oder PCs weiterlaufen.
Auch beim Thema Laden zeigt sich Anker von seiner flexiblen Seite. Die SOLIX F3000 lässt sich auf mehreren Wegen mit Energie versorgen, z. B. über die Steckdose, über Solar und optional über die Wallbox. Netzladung und Solar sind dabei kombinierbar. Unter optimalen Bedingungen könnt ihr die Powerstation so mit maximal 5390 W aufladen (AC: 2999 W und DC: 2440 W).
Die Anker SOLIX F3000 richtet sich an Nutzer mit hohem Energiebedarf. Typische Einsatzszenarien sind eine Notstromversorgung für Haus oder Wohnung, Camping, Baustellen und Werkstätten, Events und mobile Arbeitsplätze.
Negative Aspekte sind uns während des Tests nur wenige aufgefallen. Die Übersetzungen in der App sind an einigen Stellen „unglücklich“, und das erste Firmware-Update lief nicht durch. Stattdessen mussten wir die Powerbank noch einmal neu verbinden, einrichten und das Update ein zweites Mal initiieren. Apropos Firmware-Update: Per Mail wurden wir von Anker darüber informiert, dass Firmware v1.1.5.1 bereits verfügbar ist (auf unserem Gerät ist aktuell v1.1.4.7 installiert). Über die Anker-App wird uns allerdings – warum auch immer – kein neues Firmware-Update angeboten. Gut möglich, dass das Update schrittweise ausgerollt wird und uns in den nächsten Tagen zur Verfügung gestellt wird. (Hinweis: Kurz nach Fertigstellung des Artikel konnten wir die Firmware v1.1.6.6 installieren. Anker SOLIX spricht davon, dass mit dieser Funktionen optimiert und Fehler behoben wurden).

Kurzum: Mit der SOLIX F3000 liefert Anker eine der aktuell beeindruckendsten Powerstations auf dem Markt ab. Hohe Leistung, große Kapazität, moderne Akku-Technologie und eine durchdachte Ausstattung treffen auf eine gute Verarbeitung und clevere Mobilitätslösungen.
Preis & Verfügbarkeit
Leistung und Qualität haben ihren Preis. Das offizielle Preisschild für Anker SOLIX F3000 liegt bei 2.999 €. Ehrlicherweise haben wir diesen Preis seit dem Verkaufsstart noch nicht gesehen. Vielmehr lag der Preis im Anker Online Store sowie bei Amazon bisher durchgängig bei unter 2.000 Euro (aktuell 1899 Euro). Während wir einen Preis von knapp 3.000 € als durchaus „teuer“ empfinden, ist ein Preis von unter 2.000 Euro für das Kraftpaket in unseren Augen gerechtfertigt. Anker SOLIX F3000 ist auf Lager und kann zeitnah versandt werden.
- Lang anhaltende Energie für jede Situation: Die Anker SOLIX F3000 liefert 3–12kWh erweiterbare...
- 3.600W Ausgangsleistung: Versorge problemlos mehrere Geräte gleichzeitig. Egal ob Kühlschrank...
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