Wer sich auf Apples neues Kreativpaket freut, könnte bei den Systemanforderungen eine Überraschung erleben. Die Ende Januar startende App-Sammlung bringt zwar beeindruckende Software mit, stellt aber auch höhere Anforderungen an die verwendete Hardware.

Fotocredit: Apple
Apple Creator Studio
Mit dem Creator Studio bündelt Apple seine wichtigsten Kreativwerkzeuge in einem Abonnement. Videoschnitt übernimmt Final Cut Pro 12.0, unterstützt von Motion 6.0 für Animationen und Compressor 5.0 für die Ausgabe. Musikproduktion läuft über Logic Pro 12.0 und das Live-Tool MainStage 4.0. Für Bildbearbeitung sorgt Pixelmator Pro 4.0. Abgerundet wird das Paket durch die aktuellen Versionen von Pages, Numbers und Keynote. Die meisten Apps laufen auf Mac und iPad, die Office-Programme zusätzlich auf dem iPhone.
Ältere Geräte schauen in die Röhre
Hier wird es für viele Nutzer unangenehm. Pixelmator Pro setzt künftig macOS 26 Tahoe voraus, auf dem iPad entsprechend iPadOS 26. Wer noch Hardware im Einsatz hat, die nicht von macOS/iPadOS 26 unterstützt wird, bleibt somit außen vor. Auch Logic Pro hebt die Anforderungen an und verlangt auf dem Mac mindestens macOS 15.6, wobei bestimmte Funktionen einen Apple Silicon Chip benötigen. Apple verweist auf neue KI-Funktionen als Grund für diese Einschränkungen. Auf dem iPad muss mindestens ein A12 Bionic verbaut sein.
Flexibilität beim Bezahlen
Apple Creator Studio ist ab Mittwoch, dem 28. Januar, im App Store verfügbar. Das neue Kreativ-Abo kostet 12,99 Euro pro Monat oder 129 Euro pro Jahr und beinhaltet ein einmonatiges kostenloses Probeabo. Für Studierende und Lehrkräfte bietet Apple ein vergünstigtes Abo für 2,99 Euro pro Monat oder 29 Euro pro Jahr an. Alternativ lassen sich die Mac-Versionen von Final Cut Pro, Pixelmator Pro, Logic Pro, Motion, Compressor und MainStage weiterhin einzeln als Einmalkauf im Mac App Store erwerben.
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