Nachdem Apple im Herbst letzten Jahres das MacBook Pro mit M5 Chip – und somit das Einsteiger-Modell der MacBook Pro Familie – auf den Markt gebracht hat, werden in diesem Jahr die High-End Modelle mit M5 Pro und M5 Max erwartet. Vielleicht geht es sogar schneller, als ursprünglich gedacht. Zumindest geistert ein Gerücht umher, dass Apple noch diesen Monat neue MacBook Pro Modelle ankündigt. Im Vorfeld gibt es nun eine Einschätzung, wie leistungsstark die neuen High-End-Modelle sein werden.

Einschätzungen zur Leistung der High-End MacBook Pro
Leistungsschätzungen, die auf der Extrapolation der Differenz zwischen dem Basis-M4 und den leistungsstärkeren Varianten basieren, lassen vermuten, dass das M5 Max MacBook Pro „erstaunliche“ Geekbench-Ergebnisse erzielen könnte.
Die Analyse deutet darauf hin, dass der M5 Max der erste Apple-Chip sein könnte, dessen GPU im Geekbench-6-Compute-Test die Marke von 250.000 Punkten überschreitet. Sollte sich diese Prognose bewahrheiten, würde Apple einen weiteren deutlichen Leistungssprung bei der Grafikperformance erzielen – und neue Maßstäbe im Notebook-Segment setzen.
Macworld schreibt
Ausgehend vom Leistungssprung zwischen dem regulären M4 und den M4-Pro-/Max-Varianten und übertragen auf den Basis-M5 lässt sich eine recht belastbare Einschätzung der Performance von M5 Pro und M5 Max ableiten.
Die daraus resultierenden Schätzwerte für den M5 Max fallen äußerst beeindruckend aus: Rund 4.500 Punkte im Single-Core-Benchmark sind bereits ein starkes Ausrufezeichen, doch ein Multi-Core-Score von über 31.000 Punkten ist geradezu spektakulär. Damit würde sich der Chip in einer Leistungsklasse bewegen, die bislang führenden 64-Kern-AMD-Threadripper-CPUs vorbehalten war.
Auch bei der Grafikleistung zeichnet sich ein Meilenstein ab. Der M5 Max mit 40 GPU-Kernen könnte demnach der erste Apple-Chip sein, der im Geekbench-6-GPU-Compute-Test die Marke von 250.000 Punkten knackt. Zum Vergleich: Selbst der M3 Ultra mit 80 GPU-Kernen blieb knapp unter diesem Wert. Sollte Apple dieses Niveau mit halb so vielen GPU-Kernen und nur zwei Chip-Generationen später erreichen, wäre das ein eindrucksvoller Beleg für das enorme Entwicklungstempo bei Apple Silicon.
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