Das vierte Quartal 2025 brachte für Apple eine überraschende Wende auf dem chinesischen Smartphone-Markt. Während der Gesamtmarkt unter schwacher Nachfrage und steigenden Speicherchip-Preisen litt, konnte sich Apple gegen den Trend stemmen und die Spitzenposition übernehmen.

iPhone 17 als Zugpferd
Neue Zahlen von Counterpoint Research zeigen das Ausmaß des Erfolgs. Apples Auslieferungen in China stiegen im Weihnachtsquartal um 28 Prozent im Jahresvergleich, was dem Unternehmen einen Marktanteil von 22 Prozent und damit Platz eins bescherte. Der Gesamtmarkt schrumpfte im selben Zeitraum um 1,6 Prozent.
Noch zu Beginn des Jahres 2025 lag Apple hinter den heimischen Konkurrenten zurück. Der Umschwung geht laut Counterpoint vorwiegend auf die starke Nachfrage nach der iPhone 17 Reihe zurück, die etwa 20 Prozent der iPhone-Auslieferungen in China ausmachte. Dabei erfreuten sich besonders die Pro-Modelle einer großen Beliebtheit. Hinzu kam eine beschleunigte Produktionssteigerung gegen Jahresende, wodurch Apple das Weihnachtsgeschäft besser bedienen konnte als einige Wettbewerber, die mit Komponentenengpässen kämpften.
Jedoch überzeugten nicht alle iPhones. Das iPhone Air erreichte in China nur einen einstelligen Anteil an Apples Auslieferungen in dem Land. Counterpoint führt die Zurückhaltung der Kunden auf den späteren Marktstart im Vergleich zu anderen Regionen sowie auf die Kompromisse zwischen dem ultradünnen Design und dem Gesamtpaket an Funktionen zurück.
Huawei führt im Gesamtjahr
Betrachtet man das gesamte Jahr 2025, liegt Apple nicht an der Spitze. Huawei sicherte sich mit 16,4 Prozent Marktanteil den ersten Platz, dicht gefolgt von Apple und vivo mit jeweils rund 16 Prozent. Xiaomi und Oppo lagen mit etwa 15 Prozent knapp dahinter.
Global betrachtet bleibt Apple jedoch der größte Smartphone-Hersteller. Laut IDC lieferte das Unternehmen 2025 insgesamt 247,8 Millionen iPhones aus, was einem Marktanteil von 19,7 Prozent entspricht. Samsung folgt mit 241,2 Millionen Einheiten auf Platz zwei.
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