Nachdem Apple in den letzten Jahren in mehreren europäischen Ländern mit rechtlichen Auseinandersetzungen rund um seine App Tracking Transparency (ATT)-Funktion zu kämpfen hatte, hat das Unternehmen nun einen bedeutenden Sieg vor einem Pariser Gericht erzielt.

Apple erringt wichtigen Rechts-Erfolg in Frankreich im Streit um App Tracking Transparency
ATT ist die datenschutzorientierte Funktion, die Nutzer auf iPhones und iPads seit iOS 14.5 die entschiedene Wahl gibt, ob Apps sie über andere Anwendungen hinweg verfolgen dürfen – eine Einschränkung, die vor allem Werbetreibende und Dritt-App-Entwickler scharf kritisiert haben. Gegner argumentieren, dass Apple damit Wettbewerbsvorteile für sich selbst schafft, da Apples eigene Apps von der Funktion nicht in gleicher Weise betroffen sind.
Letztes Jahr hatte Frankreichs Wettbewerbshüter Apple wegen dieser Funktion mit einer Buße von 150 Millionen Euro belegt und argumentiert, ATT benachteilige Dritt-App-Entwickler und Werbetreibende unfair.
Ein Pariser Gericht hat entschieden, dass Apple seine App Tracking Transparency (ATT)-Funktion in Frankreich weiterhin anbieten darf – zumindest vorerst. Das berichtet die französische Zeitung La Tribune mit Verweis auf eine entsprechende Entscheidung.
Apple begrüßte die heutige Gerichtsentscheidung und bekräftigte sein Bekenntnis zu starken Datenschutzstandards für Nutzer.
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