Bloomberg: Neue MacBook Pros mit M5 Pro und M5 Max sollen Anfang März erscheinen

| 19:58 Uhr | 1 Kommentar

Eigentlich sollten die neuen MacBook Pros mit M5 Pro und M5 Max schon im Januar kommen. Zumindest war das die gängige Erwartung. Passiert ist bekanntlich nichts. Fest stand bisher nur, dass Apple die Laptops irgendwann im Rahmen des macOS 26.3 Updates vorstellt. Bloomberg-Journalist Mark Gurman hat in seinem aktuellen „Power On“-Newsletter jetzt aber einen deutlich konkreteren Termin genannt.

Die Woche ab dem 2. März

Laut Gurman plant Apple den Launch der neuen MacBook Pro Modelle für die Woche ab dem 2. März. Die M4-Versionen der High-End-Laptops seien bereits nur noch eingeschränkt lieferbar, was erfahrungsgemäß ein verlässliches Signal für neue Modelle sei, erklärt er. Apple kündigt seine Produkte in der Regel montags, dienstags oder mittwochs an. Damit liegt der wahrscheinlichste Termin zwischen dem 2. und 4. März.

Wer neben der Einführung des M5 Pro und M5 Max auf ein Redesign hofft, muss sich wohl noch etwas gedulden. Die für den Frühling geplanten MacBooks werden eher ein technisches Pflichtprogramm als eine Runderneuerung. Neben den neuen Prozessoren soll auch Apples N1 Netzwerkchip verbaut werden.

Mac Studio und Studio Display folgen kurz darauf

Die MacBook Pros sind nur der Auftakt. Gurman schreibt in seinem Newsletter auch, dass Apple „nicht lange nach“ den Laptops den Mac Studio und ein neues Studio Display vorstellen will.

Das klingt realistisch, denn der aktuelle Mac Studio mit M4 Max und M3 Ultra kam am 5. März 2025 auf den Markt. Der neue Mac Studio soll mit M5 Max und M5 Ultra kommen und damit die leistungsstärksten Chips der aktuellen Generation im Desktop-Bereich verfügbar machen.

Gerüchte über ein Upgrade des Studio Display gibt es schon lange, aber erst mit iOS 26 tauchten handfeste Hinweise auf. Das neue Display soll HDR können und eine höhere Bildwiederholrate mitbringen. Im Gespräch sind 90 oder 120 Hz per ProMotion.

Mac mini steht ebenfalls auf der Liste

Auch der Mac mini bekommt 2026 ein Update, wobei hier noch kein genauer Zeitraum bekannt ist. Das kompakte Modell erhielt im Oktober 2024 ein Redesign. 2025 gab es dann keinen Refresh, vermutlich weil der M5 erst spät im Jahr in die Produktion ging und Apple die verfügbaren Chips zunächst für iPad Pro, Apple Vision Pro und das Einsteiger-MacBook Pro benötigte.

Generell hat Apple den M5-Rollout deutlich gestaffelter gestaltet als in den Vorjahren. Statt alle Chip-Varianten gleichzeitig zu bringen, verteilt sich die Einführung auf mehrere Wellen. Bei den Chipbestellungen in der Lieferkette war Apple offenbar eingeschränkt, was den versetzten Zeitplan erklärt.

Günstiges MacBook und OLED-MacBook Pro kommen später im Jahr

Abseits der Frühjahrs-Updates arbeitet Apple an einem günstigeren MacBook mit A18 Pro Chip, das noch in der ersten Jahreshälfte erscheinen soll. Damit würde Apple eine neue Preiskategorie im Notebook-Segment eröffnen.

Gegen Jahresende folgt dann das wohl spannendste Update. Apple plant ein komplett neues MacBook Pro mit OLED-Display, dünnerem Gehäuse, Touch-Display-Unterstützung und M6-Chips. Das wäre der größte Design-Sprung der Reihe seit Jahren.

1 Kommentare

  • S1

    Ich frage mich, ob mein M1 MBA von 2020 mit einem externen Display mit 90Hz und 5K Auflösung umgehen könnte… In den Specs steht lediglich 5k + 60Hz. Aktuell klappt es mit dem Studio Display super, aber 90Hz.. glaube das schafft es nicht. Oder es spuckt dann halt nur 60Hz an den Monitor aus. Mal sehen.

    08. Feb. 2026 | 20:39 Uhr | Kommentieren

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