iPhone 18 Pro soll trotz steigender Speicherpreise nicht teurer werden

| 11:33 Uhr | 0 Kommentare

Apple plant laut Analysten, die Preise für das iPhone 18 Pro und Pro Max auf dem Niveau der aktuellen Generation zu halten. Das ist angesichts der derzeit explodierenden Speicherpreise keine Selbstverständlichkeit.

Fotocredit: Apple

Apple will die Preise stabil halten

Die gesamte Tech-Branche kämpft aktuell mit deutlich gestiegenen Preisen für DRAM- und NAND-Chips. Getrieben wird diese Entwicklung vor allem durch den enormen Bedarf an Speicher für die KI-Infrastruktur. Für Hersteller von Unterhaltungselektronik ist das ein großes Problem. Apple scheint die Situation jedoch gut zu handhaben.

Laut MacRumors schreibt der Analyst Jeff Pu von GF Securities in einer Investorennotiz, dass Apple aktiv an der Senkung der Produktionskosten arbeitet. Seinen Quellen aus der Lieferkette zufolge verhandelt das Unternehmen mit Speicherherstellern wie Samsung und SK Hynix über günstigere Konditionen. Zusätzlich soll Apple auch bei Kameras und Displays nach Einsparmöglichkeiten suchen, um die Gesamtkosten im Griff zu behalten.

Zur Einordnung sei gesagt, dass Pu als Analyst eine eher gemischte Trefferquote hat und gelegentlich zu optimistisch bei Zeitplänen und technischen Details ist.

Andere Analysten sehen es ähnlich

Pu steht mit seiner Einschätzung allerdings nicht allein da. Der zuverlässigere Analyst Ming-Chi Kuo hatte bereits Ende Januar erklärt, dass die Speicherpreise für Apple zunächst kein Thema seien. Apples langfristige Verträge mit Zulieferern würden das Unternehmen vorerst absichern, weshalb auch Kuo davon ausgeht, dass die Preise des iPhone 18 so stabil wie möglich gehalten werden.

Auch Tim Cook selbst bestätigte im Rahmen der Verkündung der Quartalszahlen, dass die gestiegenen RAM- und Flash-Speicherpreise Apple bislang nicht getroffen hätten. Er räumte jedoch ein, dass sich das im weiteren Jahresverlauf ändern könnte.

Größere Samsung-Bestellungen als Puffer

Ende Dezember wurde bekannt, dass Apple seine Speicherbestellungen bei Samsung deutlich aufgestockt hat. Durch die höheren Abnahmemengen sinkt der Stückpreis pro Modul, was Apple zusätzlichen Spielraum bei der Preisgestaltung verschafft. Allerdings könnte das zulasten anderer Zulieferer wie Micron und SK Hynix gehen, deren Bestellvolumen dadurch möglicherweise sinkt.

Aktuell startet das iPhone 17 Pro in den USA bei 1.099 Dollar für 256 GB Speicher und reicht bis 1.499 Dollar für 1 TB. Das Pro Max beginnt bei 1.199 Dollar und geht bis 1.999 Dollar für die 2-TB-Variante. Wenn die Analysten richtig liegen, dürften die Nachfolger im Herbst zu denselben Preisen in den Handel kommen.

Kategorie: iPhone

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