Apples günstigstes Tablet bleibt bislang von Apple Intelligence ausgesperrt, doch das könnte sich mit dem iPad der 12. Generation ändern. Der erwartete A18-Chip würde die KI-Plattform erstmals auch auf das Einstiegsmodell bringen, und was nach einem simplen Chipwechsel klingt, hätte tatsächlich weitreichende Folgen.

Fotocredit: Apple
Das aktuelle iPad ist nicht bereit
Erst im März 2025 hat Apple das Einsteiger-iPad mit dem A16-Chip aufgefrischt, doch für Apple Intelligence reicht das nicht. Die KI-Plattform verlangt mindestens einen A17 Pro oder einen Chip aus der M-Serie, weil die Anforderungen an Rechenleistung, Speicherbandbreite und Neural Engine entsprechend hoch sind. Der A16 verfehlt diese Schwelle knapp, weshalb das aktuellste Einsteiger-iPad trotz seines jungen Alters ohne Apples KI-Funktionen auskommen muss.
Apples restliches Lineup unterstützt bereits Apple Intelligence. Wie MacRumors berichtet, würde der Rollout von Apple Intelligence mit dem bevorstehenden iPad 12 bald vor dem Abschluss stehen. Das liegt Apple natürlich am Herzen, da das Unternehmen ein starkes Interesse daran hat, Apple Intelligence so vielen Nutzern wie möglich zugänglich zu machen. Je mehr Geräte die Plattform unterstützen, desto größer ist die Nutzerbasis, auf der Entwickler ihre KI-gestützten Apps aufbauen können. Gleichzeitig stärkt eine breite Verfügbarkeit die Attraktivität des gesamten Ökosystems und macht Apple Intelligence zu einem starken Verkaufsargument statt zu einem Privileg für Besitzer neuerer High-End-Geräte. Das Einsteiger-iPad ist dabei kein kleines Randprojekt, sondern das meistverkaufte Tablet des Unternehmens und in Schulen, Familien und Organisationen weltweit millionenfach im Einsatz.
Was Apple Intelligence heute schon kann
Apple hat seine KI-Plattform 2024 vorgestellt und vermarktet sie als persönliche Intelligenz für den Alltag. Die Verarbeitung findet größtenteils auf dem Gerät selbst statt, während bei aufwendigeren Aufgaben die Private Cloud Compute Server einspringen. Zum Funktionsumfang gehören unter anderem systemweite Schreibwerkzeuge, die Texte umschreiben, zusammenfassen und korrigieren können, aber auch Bildgenerierung und benutzerdefinierte Emojis auf Basis von Texteingaben.
Siri soll zudem bald deutlich intelligenter werden und kontextbezogen auf Bildschirminhalte sowie persönliche Daten reagieren können. Für iOS 27 plant Apple sogar noch größere Veränderungen, mit denen der Assistent langfristig zu einem vollwertigen Chatbot heranwachsen soll.
Zwei Generationen auf einen Schlag
Der Sprung vom A16 zum A18 bietet nicht nur Apple Intelligence, es gibt noch einige weitere Neuerungen. Die modernere CPU basiert auf einem fortschrittlicheren Fertigungsprozess, die GPU beherrscht nun Hardware-Raytracing und Mesh Shading. Zudem arbeiten sowohl die Neural Engine als auch die Media Engine erheblich schneller. Hinzu kommt eine höhere Speicherbandbreite, die sich in besserer Dauerleistung unter Last und potenziell längerer Akkulaufzeit bemerkbar macht. Auch wer mit Apple Intelligence wenig anfangen kann, bekommt hier also ein rundum solides Hardwareupgrade.
Apple könnte das iPad der 12. Generation bereits am 4. März vorstellen, denn für diesen Tag plant das Unternehmen ein Medienevent in New York, London und Shanghai. Der Launch scheint also unmittelbar bevorzustehen.
„Das liegt Apple natürlich am Herzen, da das Unternehmen ein starkes Interesse daran hat, Apple Intelligence so vielen Nutzern wie möglich zugänglich zu machen.“
….hahaha. Und deshalb haben sie letztes Jahr noch den A16 eingebaut?
„Das liegt Apple natürlich am Herzen, da das Unternehmen ein starkes Interesse daran hat, Apple Intelligence so vielen Nutzern wie möglich zugänglich zu machen.“
….hahaha. Und deshalb hat sich der Start von Apple Intelligence auch solange verschoben. Und deshalb funktioniert es bis heute noch nicht so richtig. Und deshalb wird nun von Google die Gemini-Lösung eingekauft.