Google Pixel 10a enthüllt: Viel Bekanntes, wenig Neues

| 17:06 Uhr | 0 Kommentare

Google hat das Pixel 10a vorgestellt, die neueste Ausgabe seines Mittelklasse-Smartphones. Wer auf einen großen Generationssprung gehofft hat, wird allerdings nur bedingt fündig. Im Kern bleibt vieles beim Alten, und die Neuerungen beschränken sich auf Details, die erst auf den zweiten Blick auffallen.

Fotocredit: Google

Kompakteres Gehäuse

Optisch entwickelt Google die schlichte Designlinie des Vorgängers weiter. Die Rückseite ist nun vollständig flach, die Ränder um das Display fallen schmaler aus, wodurch das Gehäuse insgesamt etwas kompakter wirkt. Wer das Pixel 9a und das neue 10a nebeneinanderlegt, wird die Unterschiede bemerken, aber keinen Designsprung feststellen. Beim Gewicht spart Google drei Gramm ein, was das 10a auf 183 Gramm bringt.

Relevanter als die Optik dürfte der neue Displayschutz sein. Google wechselt von Gorilla Glass 3 auf Cornings Gorilla Glass 7i, das für eine höhere Langlebigkeit und einen besseren Schutz vor Kratzern und Schäden durch Herunterfallen sorgen soll. Das 6,3 Zoll pOLED-Panel selbst behält seine Full-HD-Auflösung und die variable Bildwiederholrate zwischen 60 und 120 Hz. Bei der Helligkeit legt Google leicht nach, wobei der Unterschied zum Vorgänger im täglichen Gebrauch kaum sichtbar sein wird. Der IP68-Schutz gegen Wasser und Staub ist wieder mit an Bord.

Gleicher Chip, etwas schnelleres Laden

Google setzt auch im Pixel 10a auf den Tensor G4, der bereits im Vorgänger zum Einsatz kommt. Dazu gibt es 8 GB RAM und wahlweise 128 oder 256 GB internen Speicher. Auch der 5100 mAh Akku ist identisch dimensioniert. Google verspricht im Extrem-Energiesparmodus nun bis zu 120 statt 100 Stunden Laufzeit, was auf Softwareoptimierungen hindeutet.

Bei der Ladegeschwindigkeit gibt es auch einen Fortschritt. Per Kabel sind nun 30 statt 23 Watt möglich, kabelloses Laden steigt von 7,5 auf 10 Watt. Zum Vergleich: Apples iPhone 17 lädt kabellos mit bis zu 25 Watt per MagSafe. Das magnetische Pixelsnap-System, Googles Antwort auf MagSafe, bleibt dem teureren Pixel 10 vorbehalten. Apple bietet magnetisches Laden hingegen seit dem iPhone 12 in allen Preisklassen an.

Identische Kameras mit neuen Software-Tricks

An der Kamerahardware ändert sich nichts. Die 48-Megapixel-Hauptkamera, der 13-Megapixel-Ultraweitwinkel und die 13-Megapixel-Frontkamera sind identisch mit dem Vorgänger. Google setzt hier traditionell stark auf Softwareverarbeitung, was in der Praxis durchaus gute Ergebnisse liefert. Die bekannten KI-Funktionen wie der „Magische Radierer“ oder „Beste Aufnahme“ sind wieder dabei. Zudem übernimmt das 10a den „Kamera-Coach“ vom teureren Pixel 10.

Bei der Konnektivität bietet das Pixel 10a Wi-Fi 6E, Bluetooth 6.0, einen Nano-SIM-Slot mit eSIM-Unterstützung und einen USB-C 3.2 Anschluss.

Android 16 und sieben Jahre Updates

Ab Werk läuft Android 16 mit Googles neuem Material 3 Expressive. Der Konzern garantiert sieben Jahre Updates bis 2033, was für die Android-Welt nach wie vor ungewöhnlich lang ist, im Apple-Ökosystem aber eher dem Standard entspricht. Interessant für Apple-Nutzer ist die neue AirDrop-Kompatibilität, sodass sich Dateien direkt mit iPhones und Macs teilen lassen.

Verfügbarkeit und Preise

Die Vorbestellungen für das Pixel 10a laufen bereits, der Versand beginnt am 5. März. Trotz gestiegener Speicherpreise bleibt Google bei 549 Euro für die 128 GB Version und 649 Euro für 256 GB. Zur Auswahl stehen die Farben Berry, Fog, Lavender und Obsidian.

Kategorie: Allgemein

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