Bereits in den vergangenen Jahren sind regelmäßig Berichte aufgetaucht, bei denen Apple-Geräte dank ihrer Notfall-SOS-Funktion via Satellit unter Beweis gestellt haben, wie nützlich sie bei der Rettung von Menschenleben sind. Kürzlich konnte das iPhone erneut demonstrieren, wie hilfreich das Gerät bei einer Lawinen-Rettung in der Sierra Nevada ist.

iPhone: „Notruf via Satellit“-Funktion hilft bei Lawinen-Rettung
Bei einem schweren Lawinenunglück nahe Lake Tahoe konnten sechs Skifahrer, die in einem abgelegenem Gelände ohne Mobil- oder WLAN-Empfang gestrandet waren, über Stunden mit Rettungskräften in Kontakt bleiben und so gerettet werden.
Eine Gruppe von sechs Skifahrern wurde am 17. Februar 2026 im abgelegenen Hinterland der Sierra Nevada von einer Lawine überrascht, so The News York Times. Da keine herkömmliche Funkverbindung möglich war, nutzten die Betroffenen auf ihren kompatiblen iPhones die „Notruf SOS via Satellite“-Funktion. Damit konnten sie über Textnachrichten mit dem Nevada County Sheriff’s Office kommunizieren – trotz fehlender Mobilfunkabdeckung. Über rund vier Stunden hielt ein Mitarbeiter der Rettungsleitstelle den Kontakt aufrecht, logistische Details wurden übermittelt und der Rettungseinsatz koordiniert.
Die Skifahrer gehörten zu einer 15-köpfigen Gruppe, die eine mehrtägige Tour durch die Sierra Nevada unternahm. Sechs überlebten, acht kamen ums Leben. Eine Person wird weiterhin vermisst.
Mit iPhone 14 oder neuer (alle Modelle) könnt ihr die Funktion „Notruf SOS via Satellit“ verwenden, um Rettungsdiensten eine SMS zu senden, wenn ihr außerhalb des Netzes seid. Die Funktion „Rettungsdiensten via Satellit SMS-Nachrichten senden“ unterstützt Deutsch, Englisch, Französisch, kanadisches Französisch, Italienisch, Japanisch, Niederländisch, Portugiesisch und Spanisch.
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