Apple plant dreitägigen Ankündigungs-Marathon im März: Das können wir erwarten

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Am 4. März 2026 lädt Apple zu einer „Special Experience“ in New York, London und Shanghai. Anders als bei den klassischen Keynotes wird es keine große Bühnenshow geben. Stattdessen plant das Unternehmen laut Bloombergs Mark Gurman über drei Tage neue Produkte vorzustellen. Die Aktion startet am 2. März und erreicht dann am 4. März mit den Vor-Ort-Events den Höhepunkt. In diesen drei Tagen sollen Pressemitteilungen und Produktvideos die Neuheiten vorstellen.

Mindestens fünf neue Produkte

Trotz des ungewöhnlichen Formats soll es an Spannung nicht mangeln. Gurman spricht in seinem „Power On“-Newsletter von „mindestens fünf“ neuen Produkten, die wir Anfang März zu sehen bekommen. Dabei stehen sogar acht Geräte für Apples gesamtes Frühlings-Lineup bereit. Somit können wir in den nächsten Wochen ein Produktfeuerwerk von Apple erwarten. Dazu zählen laut Gurman:

Das günstige MacBook

Am meisten Aufmerksamkeit dürfte das neue Einsteiger-MacBook auf sich ziehen. Mit einem rund 12,9 Zoll großen Display, einem Aluminiumgehäuse und dem A18 Pro Chip aus dem iPhone 16 Pro soll das neue MacBook zwischen 599 und 799 Dollar kosten. Neben dem günstigeren Preis wird Apple voraussichtlich auch bei der Farbgestaltung neue Wege gehen. Getestet wurden unter anderem Gelb, Grün, Blau und Rosa, die sich zum Teil auch in der Einladungsgrafik des Events wiederfinden. Damit wäre es das farbenfrohste Apple-Notebook seit dem legendären iBook G3 aus den späten Neunzigern. Die Leistung des A18 Pro reicht für alltägliche Aufgaben wie Surfen, Streaming und Büroarbeit locker aus, und somit will Apple das Gerät gegen Chromebooks und günstige Windows-Laptops antreten lassen.

iPhone 17e

Falls es nicht schon vorher erscheint, könnte das iPhone 17e ebenfalls auf dem Event vorgestellt werden. Als Nachfolger des iPhone 16e bringt es den A19 Chip mit. Außerdem soll endlich MagSafe an Bord sein, was beim Vorgänger noch schmerzlich fehlte. Eine 48-Megapixel-Hauptkamera, 8 GB RAM und Apple Intelligence Unterstützung runden das Paket ab. Der Preis soll bei 599 Dollar bleiben. Ob das iPhone 17e die Dynamic Island statt der klassischen Notch bekommt, ist allerdings noch umstritten.

MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max

Die professionellen MacBook Pro Modelle stehen ebenfalls vor einem Update. In den 14- und 16-Zoll-Varianten sollen die neuen M5 Pro und M5 Max Chips zum Einsatz kommen, die auf einer modularen Architektur basieren. CPU und GPU sind erstmals auf separaten Chipmodulen untergebracht, was mehr Konfigurationsfreiheit ermöglicht. Am Design ändert sich noch nichts, das bleibt der M6-Generation vorbehalten, die Ende 2026 mit OLED-Touchscreen kommen soll. Preislich dürften die Modelle auf dem Niveau der Vorgänger bleiben.

MacBook Air mit M5 Chip

Auch das MacBook Air steht vor seinem jährlichen Update und wird den M5 Chip erhalten. Rund 15 Prozent mehr CPU-Leistung und bis zu 45 Prozent schnellere Grafikperformance im Vergleich zum M4 sind zu erwarten. Am schlanken, lüfterlosen Design und am Liquid Retina Display ändert sich nichts. Mit 16 GB RAM als Standard und dem Startpreis von 999 Dollar bleibt es Apples beliebtestes Notebook für den anspruchsvollen Alltag.

Zwei neue iPads

Bei den Tablets fallen die Neuerungen eher bescheiden aus. Das iPad Air soll den M4 Chip bekommen, während das Einsteiger-iPad in der 12. Generation mit dem A18 Chip ausgestattet wird. Für das günstigste iPad ist das dennoch ein wichtiger Schritt, weil es damit erstmals Apple Intelligence unterstützt. Am Design beider Geräte ändert sich wenig, Apples neuer N1 Wireless-Chip für Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 könnte aber die Konnektivität verbessern.

Studio Display 2

Das aktuelle Studio Display stammt von 2022 und ist technisch in die Jahre gekommen. Der Nachfolger soll einen A19 Chip, Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung mit HDR-Unterstützung und eine höhere Bildwiederholrate von 90 oder sogar 120 Hz bieten. Das Design bleibt beim 27-Zoll-Format mit 5K-Auflösung, unter der Haube gibt es aber ein deutliches Upgrade.

Mac Studio mit M5 Max und M5 Ultra

Für die Desktop-Profis plant Apple einen neuen Mac Studio mit M5 Max und M5 Ultra Chips. Der M5 Ultra könnte die Leistung des M5 Max verdoppeln und wird damit Apples schnellster Chip überhaupt. Am kompakten Gehäusedesign ändert sich nichts, Thunderbolt 5 bleibt Standard. Allerdings merkt Gurman an, dass ein gleichzeitiger Start von Mac Studio und Studio Display auf demselben Event etwas viel sein könnte. Beide Produkte befinden sich aber definitiv in der Pipeline.

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