Galaxy S26-Reihe + Buds4 vorgestellt: Sichtschutz-Display, mehr KI und Kopfgesten

| 21:50 Uhr | 0 Kommentare

Samsung hat heute das Galaxy S26, S26+ und S26 Ultra sowie die neuen kabellosen Ohrhörer Galaxy Buds4 und Buds4 Pro vorgestellt. Während vieles dem gewohnten Upgrade-Pfad folgt, sticht in dieser Generation vor allem ein Feature hervor, das es so bei Samsung noch nicht gab. Das Ultra-Modell bekommt ein „Privacy Display“, das neugierige Blicke auf den Bildschirm gezielt aussperren kann.

Fotocredit: Samsung

Das Privacy Display

Das „Privacy Display“ kombiniert Hardware und Software, um den sichtbaren Blickwinkel des Screens gezielt einzuschränken. Wer also in der Bahn sitzt und keine Lust auf neugierige Sitznachbarn hat, kann den Bildschirminhalt vor fremden Augen verbergen. Das Ganze lässt sich wahlweise dauerhaft aktivieren, nur zu bestimmten Uhrzeiten einschalten oder auch nur für ausgewählte Apps konfigurieren.

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Drei Modelle, zwei Prozessoren

Bei der Prozessorwahl geht Samsung in Europa wieder einen geteilten Weg. Das Ultra-Modell setzt auf den Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy, während in den beiden kleineren Varianten der hauseigene Exynos 2600 zum Einsatz kommt. Beim Ultra soll eine überarbeitete Kühlung dafür sorgen, dass die Spitzenleistung nicht nur kurz aufblitzt, sondern auch bei längerer Belastung stabil bleibt.

Das Galaxy S26 kommt mit einem 6,3 Zoll großen FHD+ Display, das S26+ bietet 6,7 Zoll mit QHD+ Auflösung und das S26 Ultra kommt mit 6,9 Zoll und ebenfalls QHD+ Auflösung. Alle drei Modelle starten mit 12 GB RAM und mindestens 256 GB internem Speicher. Wer beim Ultra zur Maximalausstattung greift, bekommt sogar 16 GB RAM.

Die Kamera will natürlicher wirken

Samsung hat bei der Bildverarbeitung an einer Stellschraube gedreht, die vielen Nutzern auffallen dürfte. Die neue „mobile Digital Natural Image Engine“, kurz mDNIe, soll Fotos natürlicher wirken lassen. In Kombination mit einer offeneren Blende, die mehr Licht auf den Sensor bringt, verspricht Samsung vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen sichtbare Verbesserungen.

Auf der Videoseite hat Samsung dem Ultra-Modell die Unterstützung für den Codec APV spendiert, der im professionellen Bereich gerade an Fahrt gewinnt. Dazu kommt eine verbesserte Stabilisierung mit Horizontsperre unter dem Namen „Super Steady“.

KI‑Neuerungen

Wenig überraschend setzt Samsung auch bei der Galaxy S26-Reihe massiv auf künstliche Intelligenz. Bixby lässt sich jetzt mit Gemini und erstmals auch mit Perplexity verknüpfen. „Circle to Search“ erkennt nun auf einem Bild mehrere Objekte gleichzeitig und erlaubt es, verschiedene Bildbereiche parallel zu durchsuchen. Das klingt auf dem Papier nützlich, allerdings muss man auch ehrlich festhalten, dass KI-Features inzwischen in praktisch jedem Smartphone ab der Mittelklasse zu finden sind.

Preise und Verfügbarkeit

Die Galaxy S26-Serie kann ab sofort vorbestellt werden, der Verkaufsstart ist für den 11. März 2026 angesetzt. Farblich stehen Cobalt Violet, White, Black und Sky Blue zur Wahl, exklusiv im Samsung Online-Shop gibt es zusätzlich Pink Gold und Silver Shadow. Preislich startet das Galaxy S26 bei 999 Euro, das S26+ bei 1.249 Euro und das S26 Ultra bei 1.449 Euro.

Galaxy Buds4 und Buds4 Pro

Fotocredit: Samsung

Neben den Smartphones hat Samsung auch zwei neue kabellose Kopfhörer mitgebracht. Die Galaxy Buds4 und die Buds4 Pro setzen beide auf Bluetooth 6.1 und bieten neben den üblichen Codecs SBC und AAC auch Samsungs eigene Varianten SSC HiFi und SSC UHQ sowie LC3. Beide Modelle beherrschen aktive Geräuschunterdrückung und sind für Auracast vorbereitet.

Der größte Unterschied zwischen den beiden Varianten liegt im Klang und in der Passform. Die Buds4 Pro sitzen als In-Ears direkt im Ohr und verfügen erstmals über einen breiteren Woofer, der zusammen mit einem verbesserten adaptiven Equalizer für volleren Sound sorgen soll. Die regulären Buds4 sitzen dagegen etwas offener und schließen den Gehörgang nicht komplett ab. Bei der Pro-Variante unterstützt Samsung 24-Bit-Audio bei 96 kHz.

Für Telefonate bringt Samsung die Funktion „Super Clear Call“ mit, die Sprache per Machine Learning von Umgebungsgeräuschen trennt. Zudem lassen sich über beide Modelle KI-Assistenten wie Bixby, Gemini oder Perplexity direkt per Sprachbefehl aufrufen.

Die wohl ungewöhnlichste Neuerung der Buds4 Pro sind die sogenannten „Head-Gestures“. Eingehende Anrufe lassen sich per Kopfnicken annehmen und per Kopfschütteln ablehnen. Auch Bixby soll sich per Geste aktivieren lassen.

Preise und Verfügbarkeit

Auch die Galaxy Buds4 und Buds4 Pro lassen sich ab sofort vorbestellen und werden ab dem 11. März 2026 ausgeliefert. Die Buds4 kosten 179 Euro, die Buds4 Pro 249 Euro. Beide Ohrhörer sind in mattem Schwarz und Weiß erhältlich, das Pro-Modell gibt es im Online-Shop auch in Pink Gold.

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Kategorie: iPhone

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