Die Deutsche Telekom und Starlink sind eine neue Kooperation eingegangen, um das Mobilfunknetz zu ergänzen und Versorgungslücken dort zu schließen, wo der Mobilfunkausbau noch an seine Grenzen stößt. Zudem soll das Netz gestärkt die die Resilienz des Mobilfunknetzes erhöht werden.

Telekom und Starlink kooperieren
Deutsche Telekom erweitert ihre Netzabdeckung durch satellitengestützte Direktkonnektivität. In Partnerschaft mit Starlink bringt das Unternehmen Mobilfunk in Regionen, in denen der Netzausbau besonders anspruchsvoll ist – etwa aufgrund von Naturschutzauflagen oder schwieriger Topografie.
Der Dienst wird ausschließlich im MSS-Spektrum (Mobile Satellite Service) von Starlink betrieben. Künftig sollen Direct-to-Device-Dienste kompatiblen Smartphones ermöglichen, sich direkt mit den Satelliten zu verbinden. Verliert ein modernes Gerät sein terrestrisches Mobilfunksignal – etwa 5G – wechselt es automatisch ins Satellitennetz und ermöglicht so weiterhin Daten-, Video-, Sprach- und Messaging-Dienste.
Damit entsteht eine zusätzliche Verbindungsebene jenseits der klassischen Mobilfunkabdeckung. Die Zahl kompatibler Endgeräte in Europa soll bis zum geplanten Start 2028 kontinuierlich wachsen. Auch die V2-Satellitenkonstellation der nächsten Generation soll bis dahin einsatzbereit sein.
Durch die Integration satellitengestützter Mobilfunkkonnektivität stärkt Deutsche Telekom die Resilienz ihres Netzes und erhöht die Versorgungssicherheit für Kundinnen und Kunden – insbesondere in außergewöhnlichen Situationen wie Naturkatastrophen oder längeren Stromausfällen.
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