Über die wichtigsten Eckdaten des MacBook Neo haben wir bereits berichtet. Inzwischen sind aber weitere Details bekannt geworden, die zeigen, wo Apple beim günstigsten MacBook Kompromisse eingegangen ist.

Fotocredit: Apple
Ein externer Monitor mit bis zu 4K
Im MacBook Neo steckt der A18 Pro aus dem iPhone 16 Pro. Damit ist es der erste Mac mit einem A-Serien-Chip statt eines M-Prozessors. Der A18 Pro sollte für Alltagsaufgaben wie Textverarbeitung, Streaming und Surfen mehr als ausreichen.
Bei der Displayausgabe zeigt sich jedoch eine Einschränkung, die sich im Büroalltag bemerkbar machen könnte. So lässt sich nur ein externer Monitor anschließen, maximal in 4K bei 60 Hz. Die Beschränkung auf ein Display kennt man vom ersten MacBook Air mit M1, das 2020 mit derselben Einschränkung erschien. Damals lag es daran, dass im Chip nur ein Display-Controller für die externe Ausgabe verbaut war. Gleiches ist beim A18 Pro der Fall. Die neueren M-Chips in MacBook Air und MacBook Pro bringen mehrere Display-Engines mit und können deshalb zwei oder mehr Monitore gleichzeitig ansteuern.
Zwei unterschiedliche USB-C-Ports
Das MacBook Neo hat zwei USB-C-Anschlüsse auf der linken Seite, die von außen identisch aussehen. Technisch unterscheiden sie sich aber erheblich. Der hintere Port unterstützt USB 3 mit bis zu 10 Gbit/s und stellt als einziger die DisplayPort-Ausgabe bereit. Der vordere Port schafft nur 480 Mbit/s, womit wir bei USB 2-Geschwindigkeiten liegen. Aufladen kann man das Notebook über beide Ports.
Thunderbolt gibt es nicht, MagSafe auch nicht. Neben den beiden USB-C-Anschlüssen hat das Gerät noch eine Kopfhörerbuchse. Dass die Ports unterschiedlich schnell sind, liegt vermutlich am USB-Controller des A18 Pro. Im iPhone musste der Chip nur einen einzigen Anschluss bedienen.
8 GB Arbeitsspeicher
Das MacBook Neo startet bei 8 GB RAM, wobei es keine Aufrüstoption gibt. Alle anderen aktuellen Macs werden mittlerweile mit mindestens 16 GB RAM ausgeliefert.
Für Apple Intelligence reichen 8 GB aus. Ob das noch gilt, wenn Apple seine KI-Funktionen in den nächsten ein, zwei Jahren ausbaut, ist eine andere Frage. Aber auch hier sollte der Speicher für Textverarbeitung, Surfen, Streaming und leichte Bild- oder Videobearbeitung kein Problem sein.
Touch ID nur im teureren Modell
Apple bietet das MacBook Neo in zwei Konfigurationen an. Das Basismodell für 699 Euro hat 256 GB Speicher und kommt ohne Touch ID. Für 799 Euro gibt es 512 GB und den Fingerabdrucksensor in der Tastatur. Touch ID einzeln zum günstigeren Modell dazubuchen geht nicht.
Für Studierende und Lehrkräfte gibt es einen Bildungsrabatt von 100 Euro. Das Basismodell kostet dann 599 Euro, die 512 GB-Variante mit Touch ID 699 Euro.
Das MacBook Neo kann ab sofort im Apple Online Store vorbestellt werden. Offizieller Verkaufsstart ist am 11. März 2026.
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