Das MacBook Neo könnte Apples Notebook-Absatz in diesem Jahr um fast 8 Prozent steigern – und das, obwohl der globale Laptop-Markt insgesamt unter Druck steht. Das prognostiziert das Marktforschungsunternehmen TrendForce in einer aktuellen Analyse.

MacBook Neo könnte den Laptop-Markt grundlegend verändern
Während die Branche insgesamt einen Rückgang der weltweiten Notebook-Auslieferungen von 9,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr erwartet – unter anderem wegen steigender Speicher- und Prozessorpreise, die viele Windows-Hersteller zu Produktkürzungen zwingen –, geht Apple den entgegengesetzten Weg. Mit einem Einstiegspreis von 699 Euro, der mit Bildungsrabatt sogar auf 599 Euro sinkt, dringt Apple erstmals ernsthaft in das Preissegment zwischen 600 und 700 Euro vor – ein Bereich, der bislang fest in der Hand von Windows-Laptops und Chromebooks für Schule und Alltag war.
TrendForce rechnet damit, dass Apple seinen Marktanteil bei Notebooks auf 13,2 Prozent ausbauen kann. Das MacBook Neo allein soll dabei für 4 bis 5 Millionen ausgelieferte Einheiten in 2026 verantwortlich sein. Einen möglichen Dämpfer sieht die Analyse allerdings in der fehlenden RAM-Aufrüstoption: Das Basismodell kommt mit 8 GB Arbeitsspeicher, eine Erweiterung ist nicht möglich.
Als entscheidenden Wettbewerbsvorteil nennt TrendForce Apples hauseigene Chips und die standardisierte Produktstrategie. Eigene Silicon-Chips machen Apple unabhängig von externen CPU-Zulieferern, während die konzentrierten Speicherkonfigurationen dem Unternehmen eine stärkere Verhandlungsposition gegenüber Komponentenherstellern verschaffen – ein klarer Vorteil gegenüber Windows-Herstellern mit ihren fragmentierten Produktportfolios.
Apple setzt beim MacBook Neo auf ein 13 Zoll Liquid Retina Display, den A18 Pro Chip, eine Batterielaufzeit für den ganzen Tag, vier Farben sowie einen attraktiven Einstiegspreis.
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