Wie Bloombergs Mark Gurman in seinem aktuellen „Power On“-Newsletter berichtet, arbeitet Apple an mindestens drei neuen „Ultra“-Geräten, die noch in diesem Jahr erscheinen sollen. Während das untere Ende der Produktpalette mit der Apple Watch SE, dem iPad 11 und dem MacBook Neo inzwischen gut abgedeckt sei, verschiebe sich der Fokus zunehmend in Richtung des absoluten Hochpreissegments.

Faltbares iPhone, Kamera-AirPods und OLED-MacBook
Das faltbare iPhone soll mit seinem großen Innendisplay und unter dem Display verbauten Sensoren das teuerste der drei Produkte werden. Experten rechnen mit 2.000 bis 2.500 US-Dollar, was im etablierten Preisbereich für Premium-Foldables liegen würde. Apple wird das iPhone Fold voraussichtlich im September zusammen mit den iPhone 18 Pro Modellen vorstellen und würde damit zum ersten Mal seit dem Ur-iPhone von 2007 einen komplett neuen Formfaktor einführen.
Die Kamera-AirPods sollen sich preislich oberhalb der aktuellen AirPods Pro positionieren. Die neuen AirPods könnten über die verbauten Kameras Handgesten erkennen und das räumliche Audioerlebnis in Kombination mit Apples Vision Pro verbessern.
Beim MacBook ist ein OLED-Display mit Touch-Funktion geplant, das den Preis gegenüber den aktuellen MacBook Pro Modellen mit M5 Pro und M5 Max um bis zu 20 Prozent anheben dürfte. Das Gerät soll die bestehenden Modelle nicht ersetzen, sondern als zusätzliche Stufe darüber positioniert werden.
Gurman benennt das Premium-Lineup mit dem Namenszusatz „Ultra“. Er weist jedoch darauf hin, dass er sich nicht sicher ist, ob Apple für die Geräte tatsächlich den Namen „Ultra“ verwenden wird. Langfristig erwartet Gurman, dass Apple das Premium-Segment auf weitere Produktlinien ausdehnt. Im Gespräch seien unter anderem ein iPad mit faltbarem OLED-Display und ein leistungsstärkerer iMac mit größerem Display.
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