M6 MacBook Pro könnte vier Neuerungen mitbringen, die es am Mac noch nie gab

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Apple hat das MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max gerade erst vorgestellt, doch bereits seit Monaten kursieren Gerüchte über ein M6 MacBook Pro, das noch in diesem Jahr folgen soll. Das Gerät könnte gleich mehrere Funktionen einführen, die am Mac völlig neu wären.

Touchscreen am Mac

Jahrelang hat Apple erklärt, warum Touchscreens an Laptops keine gute Idee seien. Jetzt soll genau das kommen. Wie Bloombergs Mark Gurman berichtet, wird das M6 MacBook Pro der erste Mac mit Toucheingabe. Die Bedienung per Finger soll dabei als ergänzende Eingabemethode dienen, während Tastatur und Trackpad weiterhin im Vordergrund stehen.

macOS 27 wird laut Gurman an mehreren Stellen für die Touch-Bedienung angepasst. Tippt man etwa auf ein Steuerelement, soll ein neues Kontextmenü rund um den Finger erscheinen, das auf Touch-Befehle zugeschnittene Optionen anzeigt. Auch die Menüleiste am oberen Bildschirmrand soll sich bei Berührung vergrößern, damit sich Einträge leichter mit dem Finger treffen lassen. Weitere Anpassungen orientieren sich an iPhone und iPad, etwa schnelles Scrollen und Pinch-to-Zoom bei Bildern und PDFs.

OLED-Display

Auch beim Display selbst steht ein großer Wechsel an. Das M6 MacBook Pro soll der erste Mac mit OLED-Bildschirm werden. Die bekannten Größen von 14 und 16 Zoll bleiben wohl erhalten. Wenn Apple die Tandem-OLED-Technologie aus dem iPad Pro übernimmt, dürfte das einen deutlich sichtbaren Sprung bei Kontrast und Farbdarstellung bedeuten.

Dynamic Island statt Notch

Seit dem iPhone 14 Pro im Jahr 2022 gehört die Dynamic Island zum festen Bestandteil des iPhone. Jetzt soll sie auch auf den Mac kommen. Die bisherige Notch weicht dabei einem kleineren Kameraausschnitt, der mittig am oberen Displayrand sitzt und als Dynamic Island funktioniert. System-Apps dürften ähnliche Funktionen bieten wie auf dem iPhone. Wahrscheinlich erlaubt es Apple auch externen Entwicklern, die Dynamic Island in ihre Mac-Apps zu integrieren.

Mobilfunk mit C2-Modem

Dieser Punkt ist der unsicherste auf der Liste, die 9to5Mac zusammengestellt hat. Während die drei genannten Neuerungen durch zahlreiche Berichte gestützt werden, ist Mobilfunk am Mac bisher nur ein Randthema.

Ende 2024 schrieb Mark Gurman bei Bloomberg, dass Apple mit dem hauseigenen Modem auch eine Mobilfunkanbindung für den Mac prüfe. Nutzer wären damit nicht mehr ausschließlich auf WLAN angewiesen. Bislang bieten nur iPhone, Apple Watch und iPad eine Mobilfunkverbindung. Gurman hielt einen Start vor 2026 aber für unwahrscheinlich, weil Apple zunächst ein Modem der zweiten Generation mit schnelleren Übertragungsraten entwickeln wolle.

Gerüchten zufolge soll dieses C2-Modem im Herbst mit dem iPhone 18 Pro debütieren. Derselbe Chip käme auch für das M6 MacBook Pro infrage, das ohnehin ein neues Gehäusedesign erhalten soll. Ob Apple den Mobilfunk am Mac tatsächlich mit dieser Generation umsetzt, bleibt aber vorerst unklar.

Kategorie: Mac

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