Apple hat im Apple Developer Center angekündigt, dass das Unternehmen die Provisionssätze im chinesischen App Store ab dem 15. März reduziert. Gas freiwillig kommt diese Entscheidung allerdings nicht. Hintergrund sind offizielle Gespräche mit der chinesischen Regulierungsbehörde.

Apple senkt App Store-Provisionen in China ab dem 15. März
In den letzten Jahren ist Apple in unterschiedlichen Ländern aufgrund der Provisionsstruktur im App Store unter Druck geraten. So hat das Unternehmen vielerorts seine Provisionen überarbeitet und angepasst. Auch in der europäischen Union erhielt Apple Gegenwind und wurde tätig. Nun ist man in China aktiv.
Konkret sinkt die Standard-Provision in China für In-App-Käufe und kostenpflichtige Apps von bisher 30 auf 25 Prozent. Für Entwickler, die am Small Business Program oder Mini Apps Partner Program teilnehmen, sowie für automatische Verlängerungen von Abonnements nach dem ersten Jahr, fällt der Prozentsatz von 15 auf 12 Prozent.
Apple betont, dass Entwickler die aktualisierten Nutzungsbedingungen nicht zwingend vor dem 15. März unterzeichnen müssen, um von den neuen Konditionen zu profitieren – die Absenkung gilt automatisch.
Details zu den genauen regulatorischen Hintergründen nannte Apple nicht. Das Unternehmen betonte jedoch, dass man danach strebt, iOS und iPadOS zum besten App-Ökosystem und zu einer hervorragenden Geschäftsmöglichkeit für Entwickler in China zu machen. Apple setzt sich für faire und transparente Bedingungen für alle Entwickler ein und bietet Entwicklern, die Apps in China vertreiben, stets wettbewerbsfähige App-Store-Gebühren, die nicht höher sind als die üblichen Gebühren in anderen Märkten.
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