Wie der Supply-Chain-Analyst Ming-Chi Kuo berichtet, rechnet er für 2026 mit 4,5 bis 5 Millionen verkauften MacBook Neo-Einheiten. Ursprünglich hatte Kuo 5 bis 7 Millionen prognostiziert, doch weil das Gerät später als erwartet auf den Markt kam, hat er nun seine Schätzung nach unten angepasst. In der ersten Jahreshälfte sollen davon 2 bis 2,5 Millionen Einheiten abgesetzt werden.

Fotocredit: Apple
Kuo lag bei den Eckdaten richtig
Kuo hatte bereits im Juni vergangenen Jahres vorausgesagt, dass Apple ein Notebook mit etwa 13 Zoll großem Display und A18 Pro-Chip Ende des vierten Quartals 2025 oder Anfang des ersten Quartals 2026 vorstellen würde. Der Zeitpunkt lag etwas daneben, beim Chip und der Displaygröße traf er aber ins Schwarze. Auch die Farbvarianten Silber, Blau, Rosa und Gelb sagte er korrekt voraus, auch wenn Apple sie schließlich als Silber, Indigo, Blush und Citrus vermarktet.
Laut Kuo übernimmt derzeit Quanta die alleinige Fertigung des MacBook Neo. Foxconn könnte in naher Zukunft als zweiter Auftragsfertiger hinzukommen, und auch Luxshare soll Interesse an dem Auftrag haben.
Touchscreen beim MacBook Neo vorerst vom Tisch
Ursprünglich war erwartet worden, dass die zweite Generation des MacBook Neo ein Touchscreen-Display erhalten würde, um besser gegen Chromebooks bestehen zu können, von denen mehr als die Hälfte Touch-Eingaben unterstützt. Nach aktuellen Informationen aus der Lieferkette geht Kuo aber davon aus, dass das Neo 2 ohne Touchscreen erscheinen wird. Apple plane stattdessen, den ersten Touchscreen-Mac im Ultra-Premium-Segment einzuführen.
Kuo bestätigt somit auch Berichte von Bloombergs Mark Gurman, wonach Apple an einem größeren MacBook Pro-Upgrade mit OLED-Touchscreen-Display arbeitet. Dieses Modell erwartet Kuo Ende des vierten Quartals 2026 oder Anfang des ersten Quartals 2027.
Beim MacBook Air mit OLED-Display müssen sich Käufer dagegen noch deutlich länger gedulden. Kuo rechnet mit einer Markteinführung erst um 2028 oder 2029.
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