Video: So schlägt sich das MacBook Neo bei der Foto- und Videobearbeitung

| 11:55 Uhr | 0 Kommentare

Der Fotograf und YouTuber Tyler Stalman hat das MacBook Neo mit professionellen Foto- und Video-Workflows getestet. Trotz des A18 Pro Chips und nur 8 GB RAM schlug sich Apples günstigster Mac dabei deutlich besser, als Stalman vorab erwartet hatte.

Fotocredit: Apple

Mehr Leistung als gedacht

Stalman gibt gleich zu Beginn seines Videos offen zu, dass er dem Gerät mit seinem A18 Pro Chip und 8 GB RAM kaum etwas zutraut. Videos schneiden oder andere intensive Aufgaben hielt er vorab für unrealistisch. Dann öffnete er sämtliche Programme im Programmordner gleichzeitig und stellte fest, dass das System beim Wechsel zwischen den Apps weiterhin flüssig reagierte, selbst beim schnellen Scrollen durch die Fotos-Mediathek.

Als Nächstes startete er Final Cut Pro, während all diese Apps noch im Hintergrund liefen. Ein 4K-Projekt ließ sich ruckelfrei abspielen, inklusive Vektorskopen und Histogrammen. Auch ein komplexeres Projekt mit gemischtem 4K- und 6K-Material, Farbkorrektur-LUTs und Overlays lief unter der Einstellung „Better Performance“ problemlos. Als Stalman auf „Better Quality“ umschaltete, rechnete er mit dem Ende der flüssigen Wiedergabe, doch das Neo meisterte auch diese Hürde. Erst bei einer Stelle mit mehreren gestapelten Videoschichten, Texten und Übergängen begann die Wiedergabe zu stottern, was sich laut Stalman durch Proxy-Dateien oder Pre-Rendering leicht umgehen lässt.

100-Megapixel-RAW-Fotos

Im Foto-Workflow importierte Stalman 50 RAW-Dateien einer Hasselblad-Kamera in Lightroom Classic, jede einzelne über 200 Megabyte groß. Der Import mit Standardvorschauen dauerte 50 Sekunden, also eine Sekunde pro Foto. Das Durchblättern der Bilder funktionierte verzögerungsfrei, KI-gestützte Himmelsmasken wurden sofort erstellt. Beim Heranzoomen auf die 1:1-Vorschau zeigte sich eine Ladeverzögerung von ein bis zwei Sekunden, und auch die KI-Motiverkennung brauchte etwas länger. In Photoshop ruckelte das 100-Megapixel-Bild beim Zoomen leicht, ließ sich aber problemlos bearbeiten.

Stalman bezeichnete das MacBook Neo in seinem Fazit als „kind of a hit“ und stellte fest, dass es nicht nur für alltägliche Aufgaben, sondern auch für angehende Content-Creator weit mehr liefert, als der Preis vermuten lässt.

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Kategorie: Mac

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