Apple verdiente fast 900 Millionen Dollar mit KI-Apps anderer Hersteller

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Generative KI-Apps haben sich für Apple zu einer ertragreichen Einnahmequelle entwickelt, obwohl das Unternehmen selbst kein konkurrenzfähiges Produkt in diesem Bereich anbietet. Zwischen Januar und August 2025 haben die App Store-Gebühren aus diesem Segment laut einer Analyse von AppMagic fast 900 Millionen Dollar erreicht.

Apple profitiert vom KI-Boom

Die monatlichen Einnahmen stiegen in dem beobachteten Zeitraum von rund 35 Millionen Dollar im Januar auf bis zu 101 Millionen Dollar im August, bevor sie durch rückläufige ChatGPT-Downloads wieder sanken. OpenAI war mit ChatGPT mit Abstand der größte Einzelzahler und steuerte rund 75 Prozent der gesamten Provisionen bei. Auf Platz zwei landete xAIs Grok mit etwa 5 Prozent. Die KI-Dienste sind grundsätzlich kostenlos, bieten jedoch kostenpflichtige Abonnements mit erweiterten Funktionen an, an denen Apple über die App Store-Provision mitverdient.

Für Apple ist das eine komfortable Situation. Während Konkurrenten wie OpenAI, Google, Anthropic und xAI Hunderte Milliarden Dollar in Chips und Rechenzentren investieren, um ihre Sprachmodelle zu entwickeln und zu betreiben, kassiert Apple an deren Vertrieb mit. Das iPhone bleibt für viele Nutzer der wichtigste Zugang zu KI-Chatbots, unabhängig davon, wer sie betreibt.

Gleichzeitig verfolgt Apple eine eigene Strategie. Statt alles auf die Entwicklung eigener großer Sprachmodelle zu setzen, vertraut das Unternehmen mittlerweile auf externe Partner. Siri gilt nach wie vor als deutlich schwächer als ChatGPT oder Gemini. Google soll als Partner die Technologie hinter einem überarbeiteten Siri-Erlebnis liefern, wobei die finanziellen Details der Vereinbarung nicht öffentlich bekannt sind. Bloomberg berichtete im vergangenen Jahr von einem Volumen von rund einer Milliarde Dollar pro Jahr.

(via Wall Street Journal)

Kategorie: App Store

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