Apple hat Anfang März eine ganze Woche lang neue Produkte vorgestellt, vom MacBook Neo bis zum iPad Air. Das günstigste iPad war allerdings nicht dabei. Laut Mark Gurman von Bloomberg ist ein Update aber weiterhin für die erste Jahreshälfte 2026 geplant.

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Schneller und mit Apple Intelligence
In seinem „Power On“-Newsletter schreibt Gurman, dass Apple das Einsteiger-iPad schon seit letztem Jahr für einen Release im Zeitraum von iOS 26.4 vorbereitet. Da iOS 26.4 vergangene Woche bereits den Release-Candidate-Status erreicht hat, dürfte die Veröffentlichung des neuen iPad in den kommenden Wochen erfolgen. April gilt als wahrscheinlichster Zeitraum, eine Verschiebung in den Mai ist aber nicht ausgeschlossen.
Die wichtigste Neuerung wird der Wechsel auf den A18-Chip sein. Erst im März 2025 hat Apple das Einsteiger-iPad mit dem A16-Chip aufgefrischt, doch für Apple Intelligence reicht das nicht. Die KI-Plattform verlangt mindestens einen A17 Pro oder einen Chip aus der M-Serie, weil die Anforderungen an Rechenleistung, Speicherbandbreite und Neural Engine entsprechend hoch sind. Der A16 verfehlt diese Schwelle knapp, weshalb das aktuellste Einsteiger-iPad trotz seines jungen Alters ohne Apples KI-Funktionen auskommen muss.
Das Einsteiger-iPad ist bislang eines der wenigen Apple-Produkte, die ohne die hauseigenen KI-Funktionen auskommen müssen. Apple hat aber ein starkes Interesse daran, Apple Intelligence mehr Nutzern zugänglich zu machen. Je mehr Geräte die Plattform unterstützen, desto größer ist die Nutzerbasis, auf der Entwickler ihre KI-gestützten Apps aufbauen können. Gleichzeitig stärkt eine breite Verfügbarkeit die Attraktivität des gesamten Ökosystems und macht Apple Intelligence mit den kommenden KI-Funktionen zu einem starken Verkaufsargument statt zu einem Privileg für Besitzer neuerer High-End-Geräte. Das Einsteiger-iPad ist dabei kein kleines Randprojekt, sondern das meistverkaufte Tablet des Unternehmens und in Schulen, Familien und Organisationen weltweit millionenfach im Einsatz.
Der Sprung vom A16 zum A18 bietet nicht nur Apple Intelligence, es gibt noch einige weitere Neuerungen. Die modernere CPU basiert auf einem fortschrittlicheren Fertigungsprozess, die GPU beherrscht nun Hardware-Raytracing und Mesh Shading. Zudem arbeiten sowohl die Neural Engine als auch die Media Engine erheblich schneller. Hinzu kommt eine höhere Speicherbandbreite, die sich in besserer Dauerleistung unter Last und potenziell längerer Akkulaufzeit bemerkbar macht. Auch wer mit Apple Intelligence wenig anfangen kann, bekommt hier also ein gutes Hardwareupgrade.
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