Mit einem neuen Update lassen sich Anthropics KI-Tools Claude Code und Cowork jetzt als Fernsteuerung für den Mac nutzen, selbst wenn der Nutzer nicht am Rechner sitzt.

So funktioniert die Mac-Steuerung
Wenn Claude keinen direkten Zugriff auf eine App hat, etwa weil kein passender Connector existiert, steuert die KI den Computer wie ein menschlicher Nutzer. Sie klickt sich durch Menüs, öffnet Dateien, nutzt den Browser und führt Entwicklertools aus. In einem Demovideo zeigt Anthropic, wie ein Nutzer per iPhone den Auftrag gibt, ein Pitch Deck als PDF zu exportieren und an eine Kalendereinladung anzuhängen. Als der Nutzer zum Mac zurückkehrt, ist die Aufgabe schon erledigt.
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Das Konzept erinnert an OpenClaw, den Open-Source-Agenten, der Anfang des Jahres viel Aufmerksamkeit bekam. OpenClaw verbindet sich mit Messenger-Apps wie WhatsApp und Telegram und erledigt Aufgaben vom Dateien-Management bis zur Browser-Automatisierung über ein Plugin-System. Allerdings ist OpenClaw schwierig einzurichten und birgt Sicherheitsrisiken.
Auch wenn Anthropic erst um Erlaubnis fragt, bevor es auf eine neue App zugreift, können Fehler passieren. Anthropic räumt selbst ein, dass die Computersteuerung noch nicht so ausgereift ist wie Claudes Fähigkeiten beim Programmieren. Die Sicherheitsvorkehrungen seien noch in Entwicklung, weswegen das Feature vorerst nur als Research Preview für Abonnenten von Claude Pro und Max verfügbar sei.
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