Netflix dreht in den USA erneut an der Preisschraube, zum zweiten Mal innerhalb von etwas mehr als einem Jahr. Neukunden zahlen die neuen Preise sofort, Bestandskunden werden schrittweise umgestellt.

Netflix wird teurer
Am stärksten betroffen ist der Standardtarif, der von 17,99 auf 19,99 Dollar steigt. Das werbefinanzierte Abo klettert auf 8,99 Dollar, das Premium-Abo auf 26,99 Dollar.
Hierzulande hat Netflix zuletzt vor rund zwei Jahren die Preise offiziell angepasst, seither blieb die Preisstruktur auf dem Papier stabil. In der Praxis sah es etwas anders aus. Den klassischen Basistarif ohne Werbung hat Netflix für Neukunden gestrichen, und wer ihn als Bestandskunde noch hatte, zahlte in manchen Fällen plötzlich 9,99 Euro statt 7,99 Euro. Wer heute keine Werbung sehen möchte, zahlt 13,99 Euro im Standard-Tarif. Der werbefinanzierte Tarif kostet 4,99 Euro monatlich.
Netflix will mehr pro Abonnent herausholen, nicht zwingend mehr Abonnenten gewinnen. Bei über 325 Millionen Kunden weltweit lässt sich damit viel bewegen, auch wenn einzelne Kunden kündigen. Ob Deutschland nach den USA als nächster Markt dran ist, hat Netflix nicht kommuniziert, der zeitliche Abstand zur letzten Anpassung legt es aber nahe.
Die eventuell Übernahme wird der Nutzer bezahlen durch Preisanpassungen
Ich habe gerade nachgeschaut ich zahle 4,99 für das Standart Abo 1080P mit Werbung