iPhone auch in 50 Jahren noch da? Apple-Manager sind sich uneinig

| 18:15 Uhr | 0 Kommentare

Innerhalb von Apples Führungsebene gehen die Meinungen über die Zukunft des iPhone weit auseinander. Während Eddy Cue, Apples Senior Vice President für Services, im vergangenen Jahr erklärte, man benötige in zehn Jahren womöglich gar kein iPhone mehr, widerspricht ihm nun Marketing-Chef Greg Joswiak in einem Interview mit Wired.

Zwei Perspektiven aus Cupertino

Laut Cue schafft KI als neue Technologie Chancen für neue Anbieter, und das iPhone könnte dabei überflüssig werden. Seine Aussage deckte sich mit einer internen Präsentation aus dem Jahr 2019, in der Apple Smartglasses als möglichen Smartphone-Nachfolger innerhalb eines Jahrzehnts skizziert haben soll.

Joswiak hält das iPhone dagegen auch in 50 Jahren noch für unverzichtbar. Die Veränderungen durch KI sind zwar enorm, doch das iPhone bleibt laut Joswiak mit den neuen Entwicklungen kompatibel. Es wird bei all dem eine zentrale Rolle spielen und ist nicht auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit.

Dass zwei hochrangige Apple-Manager die Zukunft des wichtigsten Produkts der Firma so unterschiedlich bewerten, ist ungewöhnlich. Cue argumentiert aus der Perspektive des technologischen Umbruchs, Joswiak aus der eines Produktstrategen, der das iPhone als wandlungsfähige Plattform betrachtet. Vermutlich haben beide teilweise recht, denn das iPhone wird sich im Laufe der Zeit verändern müssen, verschwinden wird es aber so schnell nicht.

Kategorie: iPhone

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