iOS 26.5: Neue Datenschutzregeln für Benachrichtigungen auf Drittanbieter-Wearables

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Im Rahmen der EU-Interoperabilitätsvorgaben arbeitet Apple daran, dass Wearables anderer Hersteller Benachrichtigungen und Live-Aktivitäten vom iPhone empfangen können. Nachdem Apple die Benachrichtigungen schon länger testet, bringt die Beta von iOS 26.5 nun auch die Live-Aktivitäten. Begleitend dazu hat Apple seine Entwicklervereinbarung überarbeitet und klare Regeln für den Umgang mit den weitergeleiteten Daten festgelegt.

Fotocredit: Apple

Kein Tracking, kein Profiling, keine Cloud-Kopien

Apple testet die Benachrichtigungsweiterleitung und ein AirPods-ähnliches Proximity Pairing für Drittanbieter-Wearables bereits seit iOS 26.3, hat die Funktionen aber bislang in keiner öffentlichen iOS-Version freigeschaltet. Mit der iOS 26.5 Beta kam nun auch die Weiterleitung der Live-Aktivitäten hinzu.

In einem neuen Abschnitt der Lizenzvereinbarung verbietet Apple Entwicklern ausdrücklich, weitergeleitete Benachrichtigungsdaten für Werbung, Profiling, das Training von KI-Modellen oder die Standortüberwachung zu verwenden. Die Daten dürfen nicht auf Servern gespeichert werden und lassen sich ausschließlich auf dem Zubehörgerät selbst entschlüsseln. Eine Weitergabe an andere Apps oder Geräte ist ebenfalls untersagt. Auch inhaltliche Veränderungen über reine Formatierungsanpassungen hinaus sind nicht erlaubt.

Die neuen Regeln sind Apples Versuch, Risiken einzudämmen, vor denen das Unternehmen bereits im September vergangenen Jahres gewarnt hatte. Damals kritisierte Apple, dass die Verpflichtungen unter dem Digital Markets Act nicht nur Feature-Verzögerungen in der EU verursachen würden, sondern auch neue Sicherheitsprobleme. Einige Unternehmen hatten in ihren Anträgen Zugang zu sämtlichen Benachrichtigungsinhalten sowie zur vollständigen Liste aller WLAN-Netzwerke verlangt, mit denen sich ein Nutzer jemals verbunden hatte. Apple hatte die Europäische Kommission nach eigenen Angaben auf diese Risiken hingewiesen, war damit aber nicht durchgedrungen.

Mit den neuen Entwicklerregeln verlagert Apple die Verantwortung nun direkt auf die App-Anbieter, die für die Einhaltung der Vorgaben selbst haften.

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