Die britische Sängerin und Songwriterin RAYE war vergangene Woche zu Gast in der Zane Lowe Show auf Apple Music. Die siebenmalige BRIT-Awards-Gewinnerin sprach ausführlich über ihr neues Album „This Music May Contain Hope“, das am 27. März erschienen ist.

Fotocredit: Apple Music
Vom Labelfrust zur eigenen Musik
Im Gespräch mit Zane Lowe blickte RAYE auf die schwierigen Jahre zurück, die dem neuen Album vorausgingen. Sieben Jahre lang war sie an einen Labelvertrag gebunden, in dem sie primär Songs für andere Künstler nach strikten Vorgaben schrieb. Tempo, Länge und Stil waren fremdbestimmt. Irgendwann war sie so zermürbt, dass sie bereit war, sich damit für den Rest ihres Lebens abzufinden.
Als sie dann in Großbritannien öffentliche Aufmerksamkeit gewann, nutzte sie das als Hebel und setzte ihr Label unter Druck, sie aus dem Vertrag zu entlassen. Der saubere Bruch gelang, doch der Neuanfang brauchte Zeit. RAYE sprach bei Apple Music auch offen über eine Therapie und eine Phase der Selbstfindung, die nötig waren, bevor sie überhaupt wieder an Musik arbeiten konnte.
„This Music May Contain Hope“ entstand über Jahre hinweg und setzt sich aus ganz unterschiedlichen Stücken zusammen. Manche Songs sind neu, andere lagen seit Jahren in RAYEs Dropbox. „Oscar Winning Tears“ etwa ist acht Jahre alt. RAYE hat sämtliche Texte und Melodien selbst geschrieben und als Executive Producerin mit Big Bands, Streichensembles und Orchestern gearbeitet. Statt sich auf ein Genre festlegen zu lassen, hat sie bewusst die ganze Bandbreite ihrer musikalischen Einflüsse einfließen lassen. Das vollständige Interview ist auf YouTube abrufbar.
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