Laut Bloombergs Mark Gurman verfolgt Apple einen konkreten Dreijahresplan für das iPhone. Weil Apple intern nicht davon ausgeht, dass eine neue Produktkategorie das iPhone in absehbarer Zeit ersetzen wird, investiert das Unternehmen in die Weiterentwicklung des bestehenden Formfaktors. Dabei soll sich das iPhone in drei Stufen so stark verändern, dass die Sprünge weit über gewöhnliche Jahresupdates hinausgehen.

Fotocredit: Apple
Vom Air über das Falt-iPhone bis zum Jubiläumsmodell
Mit dem iPhone Air hat Apple die größte Designänderung seit Jahren vorgelegt. Das dünne Gehäuse und der technische Unterbau sollen bei künftigen iPhones als Vorlage dienen. Ob sich das Air selbst gut verkauft, scheint dabei zweitrangig zu sein. Laut dem Leaker „Fixed Focus Digital“ plant Apple mindestens zwei weitere Generationen, unabhängig von den Absatzzahlen. Das reguläre iPhone 18 soll dagegen äußerlich kaum verändert werden.
Im September 2026 will Apple dann ein faltbares iPhone vorstellen, das intern als „Ultra“ geführt wird. Das Gerät soll auf dem gleichen schlanken Formfaktor wie das Air aufbauen, aber als Faltmodell eine völlig neue Geräteklasse eröffnen. Laut The Elec hat sich Samsung Display einen exklusiven Dreijahresvertrag für die faltbaren OLED-Panels gesichert, der bis 2028 läuft. Samsung wäre damit alleiniger Zulieferer für die ersten Generationen des „iPhone Ultra“.
Anlässlich des zwanzigsten Geburtstags des iPhone plant Apple Berichten zufolge ein Modell mit einem Gehäuse, das nahezu komplett aus Glas bestehen soll. Das Display soll dabei bis über die Kanten auf die Geräteseiten reichen, einen erkennbaren Rahmen gibt es in den aktuellen Entwürfen nicht. Besonders anspruchsvoll ist dabei die Frontkamera, die komplett hinter dem Display verschwinden soll. Das Jubiläumsmodell wird für den Herbst 2027 erwartet.
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