Im Juni dieses Jahres wird damit gerechnet, dass Apple im Rahmen der Worldwide Developers Conference iOS 27 und das große Siri-Upgrade ankündigt. Im Vorfeld schickt das Unternehmen nun einen Großteil seiner Siri-Entwickler zu einem mehrwöchigen Bootcamp, um ihnen das Programmieren mit Hilfe von künstlicher Intelligenz beizubringen.

Fotocredit: Apple
Apple schickt Siri-Entwickler in KI-Bootcamps
Apple schickt laut The Information zahlreiche Siri-Entwickler in KI-Bootcamps, um ihnen das Coding mit KI beizubringen. Apples Entscheidung, seine Programmierer im Umgang mit KI zu schulen, fällt nur zwei Monate vor der erwarteten Vorstellung einer intelligenteren und leistungsfähigeren Siri-Version auf der WWDC.
Weiter heißt es in dem Bericht, dass während die Mitarbeiter am Programmier-Bootcamp teilnehmen, rund 60 Mitglieder des Siri-Entwicklungsteams vor Ort bleiben, um an Siri weiterzuarbeiten, und weitere 60 Mitarbeiter die Leistung von Siri evaluieren. Apple testet Siri, um sicherzustellen, dass die App die Sicherheitsstandards erfüllt und Benutzerbefehle interpretieren und ausführen kann.
Die Programmierung mit KI wird immer mehr zum Standard, doch Apples Siri-Team nutzt die Möglichkeiten der KI-Programmierwerkzeuge offenbar nicht voll aus. Laut The Information haben einige Teams innerhalb von Apple große Teile ihres Budgets Claude Code zugewiesen, aber das Siri-Team hat den Ruf, innerhalb von Apple ein Nachzüglerteam zu sein.
Apple Intelligence und Siri hinken im Vergleich zur Konkurrenz hinterher. Für iOS 18 versprochene Funktionen stehen nach wie vor nicht bereit. Apple hat den bisherigen KI-Chef John Giannandrea bereits ausgetauscht. Giannandrea verlässt dieser Tage das Unternehmen.
Apples Softwareentwicklungschef Craig Federighi übernahm die Leitung der KI-Entwicklung, und Mike Rockwell, der Vision Pro maßgeblich entwickelte, leitet das Siri-Team. Unter Federighis Führung schloss Apple einen Vertrag mit Google ab, der vorsieht, dass Siri und andere KI-Funktionen auf Googles Gemini-Modellen basieren werden.
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