Ein iPhone mit 200-Megapixel-Telekamera ist offenbar weiter entfernt, als manche Gerüchte der vergangenen Monate nahelegten. Laut dem chinesischen Leaker Digital Chat Station hat Apple zwar bereits einen entsprechenden Sensor in Prototypen getestet, ein Serieneinsatz rückt aber frühestens 2028 in greifbare Nähe.

Kehrtwende gegenüber früheren Prognosen
In einem Beitrag auf Weibo schreibt der Leaker, Apple prüfe einen 200-Megapixel-Sensor für eine Periskop-Kamera. Bis zur tatsächlichen Einführung sollen aber noch mindestens zwei Jahre vergehen.
Die Einschätzung widerspricht einer Aussage, die Digital Chat Station noch im März getroffen hatte. Damals galt ein 200-Megapixel-Sensor bereits für das iPhone des kommenden Jahres als möglich. Die Hinweise aus der Zulieferkette stützen diese Annahme nach Angaben des Leakers jetzt nicht mehr.
In früheren Posts hat Digital Chat Station selbst mehrfach darauf hingewiesen, dass Apple bei der Kameraentwicklung eher auf optische Flexibilität und bessere Low-Light-Performance setzt als auf einen reinen Sprung bei der Auflösung. Mit der neuen Prognose liegt Digital Chat Station nun auch näher an einem Bericht von Morgan Stanley aus dem Januar. Die Analysten hatten seinerzeit geschrieben, Apple arbeite an einer 200-Megapixel-Kamera, die frühestens 2028 im iPhone erscheinen könne. Zwei unabhängige Quellen kommen damit mittlerweile zu einem ähnlichen Ergebnis.
Für das iPhone 18 Pro, das in diesem Jahr erwartet wird, soll eine 48-Megapixel-Hauptkamera mit variabler Blende zum Einsatz kommen, ergänzt um eine 48-Megapixel-Telekamera mit längerer Brennweite und größerer Blendenöffnung. Die Ultraweitwinkel-Linse bleibt als dritter Sensor erhalten.
0 Kommentare