Siri-Chef denkt über Rückzug nach

| 7:06 Uhr | 0 Kommentare

Eins der meist-diskutierten Themen bei Apple dürfte die Ausrichtung von Siri sein. Das große Siri-Upgrade wurde verschoben, da Apple dem eigenen Anspruch bislang noch nicht gerecht werden konnte. Aktuell wird erwartet, dass das große Siri-Upgrade mit iOS 27 eingeführt wird. Einem aktuellen Bericht zufolge, läuft die Neuausrichtung rund um Siri offenbar nicht ganz reibungslos. Ein neuer Bericht zeigt: Ausgerechnet der Manager hinter dem großen Siri-Umbau hat intern über einen Rückzug nachgedacht.

Konkret geht es um Mike Rockwell, der aktuell die Entwicklung der nächsten Siri-Generation verantwortet. Nun heißt es, dass er darüber nachgedacht haben soll, das Unternehmen zu verlassen oder zumindest eine weniger zentrale Rolle einzunehmen. 

Fotocredit: Apple

Wechsel an der Spitze bringt Unruhe

Der Hintergrund: Apple hat seine KI-Strategie zuletzt deutlich umgebaut. Nachdem CEO Tim Cook intern das Vertrauen in die bisherigen Fortschritte verloren hatte, wurde die Verantwortung neu verteilt. Rockwell – zuvor maßgeblich an der Apple Vision Pro beteiligt – übernahm daraufhin die Aufgabe, Siri komplett neu aufzustellen.  Allerdings berichtet Bloomberg, dass er mit der neuen Struktur nicht ganz zufrieden ist. Vor allem die Zusammenarbeit bzw. Berichtslinie zu Software-Chef Craig Federighi soll intern für Spannungen sorgen. 

Abgang eher unwahrscheinlich – zumindest vorerst

Trotz dieser Überlegungen gilt ein kurzfristiger Abschied als eher unwahrscheinlich. Rockwell soll das Projekt rund um die neue Siri-Version zunächst zu Ende bringen. Erst danach könnte es zu Veränderungen kommen.  Und genau dieses Projekt ist für Apple aktuell extrem wichtig. Der Konzern steht im KI-Bereich zunehmend unter Druck – insbesondere im Vergleich zu Konkurrenzlösungen von Google oder Microsoft.

Siri-Umbau als Schlüsselprojekt

Die kommende Siri-Generation soll deutlich mehr können als bisher. Geplant ist eine tief integrierte KI, die stärker personalisiert arbeitet und komplexe Aufgaben übernimmt. Auch eine eigenständige Siri-Chatbot-App wurde zuletzt genannt.

Allerdings kämpft Apple hier schon länger mit Verzögerungen und internen Herausforderungen – was den Druck auf das Team zusätzlich erhöht.

Apples KI-Offensive ist längst nicht nur ein technisches, sondern auch ein organisatorisches Mammutprojekt. Dass ein zentraler Kopf wie Mike Rockwell über einen Rückzug nachdenkt, unterstreicht, wie angespannt die Lage intern sein dürfte. Entscheidend wird jetzt, ob Apple die neue Siri rechtzeitig und überzeugend auf den Markt bringen kann. Im Juni zur WWDC 2026 erfahren wir mehr.

Kategorie: Apple

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