John Ternus sieht noch viel Potential bei Apple-Services

| 18:00 Uhr | 0 Kommentare

Vergangene Woche wurde bekannt, dass John Ternus zum Herbst hin den Posten des Apple-Chefs von Tim Cook übernehmen wird. Ternus baute seine Karriere bei Apple im Hardware-Bereich auf, mit der Services-Sparte hatte er bislang wenig zu tun. Doch auf dem internen All-Hands-Meeting der vergangenen Woche machte der designierte CEO deutlich: Apples Services-Sparte wird auch unter seiner Führung weiter wachsen.

Begeisterung aus erster Hand

Laut Bloomberg-Redakteur Mark Gurman, der Ternus Aussagen in seinem Power On-Newsletter zitiert, zeigte sich der künftige CEO regelrecht beeindruckt von dem, was Apples Services-Teams in den vergangenen Jahren aufgebaut haben. Ternus beschrieb, wie er jeden Tag mit Apples Diensten in Berührung kommt – morgens Apple Music und Podcasts im Auto, dann Apple Pay, iCloud im Hintergrund, abends Apple TV+ auf dem Sofa. Er betonte, dass genau das die Stärke Apples sei: Hardware, Software und Services, die nahtlos ineinandergreifen.

Besonders hob Ternus Apple Pay hervor: „Wir haben verändert, wie Handel funktioniert und wie Menschen Dinge kaufen – eine perfekte Kombination all unserer Möglichkeiten. Und ich denke, es gibt dort noch so viel mehr Potenzial.“

Strategische Kontinuität

Unter Tim Cook wurde das Services-Geschäft zur wichtigsten Wachstumssäule Apples – gerade in Phasen, in denen die Produktverkäufe stagnieren. Dass Ternus als Hardware-Mann die Services-Teams ausdrücklich lobt und deren Wachstum als Priorität nennt, dürfte intern als klares Signal verstanden werden: Der Kurs bleibt.

In der Praxis bedeutet das wohl vor allem Kontinuität. Wie genau Ternus die Gewichtung zwischen Hardware und Services setzen wird, dürfte sich erst mit der Zeit zeigen – spätestens dann, wenn er am 1. September offiziell als CEO übernimmt.

Kategorie: Apple

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