Apple wägt angeblich ab, in welchen iPhones MagSafe noch eine Zukunft hat

| 20:51 Uhr | 1 Kommentar

Apple denkt offenbar darüber nach, MagSafe nicht mehr in jedem iPhone zu verbauen. Darauf deutet ein Bericht des chinesischen Leakers Instant Digital hin. Anfangs hat Apple laut dem Leaker voll auf die Magnettechnik gesetzt und geplant, sie auf weitere Produkte auszuweiten. Inzwischen soll die Stimmung im Unternehmen deutlich zurückhaltender sein.

Abwägung zwischen Kosten und Zubehör-Standard

MagSafe kam 2020 mit dem iPhone 12 auf den Markt und brachte einen Magnetring auf der Rückseite des Geräts mit, der das kabellose Laden und das Andocken von Zubehör erleichtert. Seitdem ist rund um den Standard ein großes Zubehör-Universum entstanden, von Hüllen über Geldbörsen bis hin zu Halterungen und Ladegeräten von Drittanbietern.

Laut Instant Digital wägt Apple die Kosten der eingebauten Magnete gegen die Stärke dieses Zubehör-Standards ab. Wie konkret die Diskussion ist und welche Form eine Änderung annehmen könnte, bleibt offen. Einen Hinweis lieferte bereits das iPhone 16e, das ohne MagSafe auf den Markt kam und damit das erste neue iPhone seit Jahren ohne die Funktion war. Apple kassierte dafür Kritik und ruderte mit dem iPhone 17e wieder zurück, das Anfang dieses Jahres erneut mit MagSafe-Support erschien.

Beim erwarteten faltbaren iPhone Ultra sieht die Lage anders aus. Dummy-Modelle zeigen keine sichtbaren Aussparungen für das nötige Magnet-Array. Das Gerät soll im aufgeklappten Zustand nur 4,5 Millimeter dünn sein, weshalb der Platz für die Magnete schlicht nicht reichen dürfte.

Denkbar ist auch, dass Apple MagSafe künftig den Pro-Modellen vorbehält. Dazu passen jüngste Berichte, wonach das iPhone 18 an mehreren Stellen abgespeckt werden soll, um Kosten zu senken. Ein komplettes Aus für MagSafe in der gesamten iPhone-Reihe erscheint dagegen unwahrscheinlich, weil der branchenweit verbreitete Ladestandard Qi2 direkt auf der Magnetring-Spezifikation von MagSafe aufbaut.

Kategorie: iPhone

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1 Kommentare

  • Hans-Dieter

    Das Gerücht, den Rotstift bei den Magneten anzusetzen um die Produktionskosten zu senken, ist wohl mehr als heiße Luft.
    Die Kosten für Magnete sind seit Jahren stabiler, als alle anderen Komponenten für das iPhone.
    Und nachdem die Streichung von Magsafe beim 16e so verdammt schlecht bei den Kunden ankommen, dass Apple hier ganz schnell gegengeruder hat, zeigt wo der Hase lang läuft.

    Beim Falt-iPhone hingegen, ist aufgrund der sehr geringen Dicke im aufgeklappten Zustand, wohl am ehesten zu erwartenden, dass Magsafe dort, wegen Platzmangel, gestrichen wird.

    02. Mai 2026 | 11:32 Uhr | Kommentieren

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