Apple gibt Entwicklung von Vision Pro angeblich auf

| 11:30 Uhr | 2 Kommentare

eit vielen Jahren halten sich hartnäckige Gerüchte, dass Apple an weiteren Headsets, smarten Brillen etc. arbeitet. Bis dato haben wir „nur“ Apple Vision Pro erlebt. Nachdem Apple zunächst ein M2-Modell auf den markt brachte, gab es im Herbst letzten Jahres ein Leistungsupgrade mit dem M5. Nun heißt es, dass Vision Pro deutlich hinter den Erwartungen geblieben ist, so dass man intern die Entwicklung eingestellt hat.

Vision Pro ein Flop?

Apple hat die Entwicklung des Apple Vision Pro intern eingestellt, so MacRumors mit Verweis auf Apple interne Quellen. Nachdem das M5-Update im Oktober 2025 kaum neues Interesse bei potentiellen Käufern wecken konnte, hat Apple das Vision-Pro-Team aufgelöst und die Mitarbeiter auf andere Projekte verteilt.

Das M5-Modell brachte eine 120-Hz-Bildwiederholrate, rund zehn Prozent mehr gerenderte Pixel sowie etwa 30 Minuten mehr Akkulaufzeit. Dazu gesellte sich ein komfortableres Dual Knit Band. Der Preis? 3699 Euro. Das Gerät verkaufte sich weiterhin schlecht. Zudem soll das Gerät eine ungewöhnlich hohe Rückgabequote besitzen, die jedes andere aktuelle Apple-Produkt deutlich übertrifft. Klar, bei dem Preis überlegt man sich dreimal, ob man ein Gerät wirklich benötigt oder eben nicht.

Nur rund 600.000 verkaufte Einheiten insgesamt

Seit dem Launch Anfang 2024 soll Apple insgesamt nur rund 600.000 Vision Pros verkauft haben – verschwindend wenig im Vergleich zu anderen Apple-Produkten. Kritisiert wurde das Headset von Anfang an wegen seines hohen Preises und des verhältnismäßig hohen Gewichsts.

Team aufgelöst, Fokus verschoben

Apple hat die Arbeit am Vision Pro offenbar vollständig eingestellt. Teile des ehemaligen Vision-Pro-Teams arbeiten nun an Siri. Dies ist wenig überraschend, da Vision-Pro-Chef Mike Rockwell bereits seit März 2025 die Siri-Abteilung leitet.

Ein zuvor geplantes günstigeres Vision Air-Modell wurde bereits im vergangenen Jahr auf Eis gelegt. Sollte Apple künftig einen Weg finden, ein deutlich günstigeres und leichteres VR-Headset zu entwickeln, könnte die Vision-Pro-Entwicklung wiederbelebt werden. Konkrete Pläne für ein neues Modell gibt es derzeit jedoch nicht. Das M5-Modell wird weiterhin verkauft, aber nicht mehr weiterentwickelt.

Nächster Schritt: Smart Glasses

Statt weiter in Virtual Reality zu investieren, konzentriert sich Apple auf smarte Brillen mit künstlicher Intelligenz, die langfristig Augmented-Reality-Fähigkeiten erhalten sollen. Die erste Generation soll sich an den Meta Ray-Ban Smart Glasses orientieren, ohne integriertes Display. Die für das Vision Pro entwickelte Technologie lässt sich dabei nicht direkt übertragen, da sie für ein so leichtes und kompaktes Gerät schlicht zu viel Energie verbraucht.

Kategorie: Apple

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2 Kommentare

  • Gast1

    Das finde ich persönlich sehr schade , aber zum heutigen Zeitpunkt lässt sich ein günstiges Produkt in der Qualität und mit diesen technischen Werten einfach nicht günstig herstellen. Für diesen speziellen Markt braucht es mehr Software für so ein Produkt und Apple wie auch andere benötigen dafür Masse.
    Ich kann es wie Google machen eine Plastikgurke bauen , aber auch hier gibt es eigentlich nur ein paar Gamer die es toll finden.
    Ich glaube zwar nicht das sich Turnus komplett aus dem Vision Pro Projekt zurückzieht aber sehen wir mal was da nich kommt. Das Tim es einfach nicht geschafft hat ein
    Massenprodukt aus der VP zu machen und dann auch noch KI und Siri verbockt hatte dürfte Ternus schneller an sein Ziel gebracht haben.
    Gut so und gerade die richtige Zeit.

    30. Apr. 2026 | 11:52 Uhr | Kommentieren
  • Robert

    Agree 100%

    VP ist ein tolles Teil, unglaublich das Erlebnis, aber WER und WOZU braucht man es? Und es kostet mehr als ein Spitzen MAC mit deutlich weniger Impact. Wesentliche Themen fehlen in der Software, man merkt das es zwar tolle Entwicklungen gab, aber Apple selbst die Killer Apps nichts brachte.

    Man kann nur hoffen das es nicht komplett eingestellt wird sondern weiter supportet und doch auch (reduziert) entwickelt wird, es ist eine tolle Hardware. Wenn man die Chips so schnell kriegt und die Technologie für leichte Schibrillen endlich kommt, dann kann man vieles wieder rausholen.

    30. Apr. 2026 | 14:25 Uhr | Kommentieren

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