Der Speicherchip-Markt ist seit Monaten angespannt. Die hohe Nachfrage aus der KI-Branche treibt die Preise für DRAM und NAND nach oben, sodass bereits mehrere Android-Hersteller ihre Preise angehoben haben. Beim iPhone 18 Pro plant Apple voraussichtlich einen anderen Weg.

Analyst erwartet stabile Einstiegspreise
Der Analyst Jeff Pu bezeichnet in einer Mitteilung an Investoren die geplante Strategie für das iPhone 18 Pro und Pro Max als „aggressive pricing strategy“. Gemeint ist damit, dass die Basismodelle preislich auf dem Niveau der aktuellen Generation bleiben sollen. Der Analyst Ming-Chi Kuo hatte bereits Anfang des Jahres dieselbe Einschätzung geäußert.
Konkret hieße das 1.099 US-Dollar für das iPhone 18 Pro und 1.199 US-Dollar für das Pro Max in der Einstiegskonfiguration. Wie Apple Einbußen bei der Marge möglichst klein halten will, deutet Pu ebenfalls an. So könnte Apple bei den höheren Speichervarianten die Preise anziehen, während die kleinste Variante stabil bleibt. Wer das günstigste Pro-Modell will, zahlt also nicht mehr als zuvor. Wer mehr Speicher benötigt, übernimmt einen größeren Teil der gestiegenen Kosten.
Der iPhone 18 Zyklus bringt im Herbst neben dem Pro und Pro Max auch das iPhone Ultra. Bei Apples erstem faltbaren iPhone ist mit einem deutlich höheren Preis zu rechnen, allein durch die Positionierung über den Pro-Modellen. Bloombergs Mark Gurman erwartet etwa einen Einstiegspreis von über 2.000 Dollar.
Während Teile des Android-Marktes mit den gestiegenen Speicherpreisen kämpfen und einzelne Budget-Modelle laut Analystenprognosen dieses Jahr gar nicht erst erscheinen werden, kann Apple mit stabilen Einstiegspreisen Marktanteile gewinnen. Das iPhone 17 ist nach Apples eigener Aussage bereits die meistverkaufte iPhone-Generation der Firmengeschichte. Die stabilen Einstiegspreise dürften beim iPhone 18 Pro und Pro Max den erfolgreichen Kurs fortsetzen.
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