Nintendo erhöht den Preis der Switch 2

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Nintendo hat eine Preiserhöhung für die Switch 2 bestätigt. Ab dem 1. September 2026 steigt die UVP in Deutschland von 469,99 Euro auf 499,99 Euro. Nintendo rechnet derweil mit einer rückläufigen Nachfrage.

Fotocredit: Nintendo

30 Euro mehr ab September

Die Erhöhung um 30 Euro fällt im internationalen Vergleich moderat aus. In den USA und einigen anderen Märkten greift Nintendo deutlich stärker zu. Nintendo begründet die Preiserhöhung mit veränderten Marktbedingungen und der globalen Geschäftslage. „Wir entschuldigen uns aufrichtig für die Auswirkungen, die diese Preisanpassungen auf unsere Kunden und andere Beteiligte haben können“, heißt es in der offiziellen Mitteilung.

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Die Preiserhöhung war absehbar. Sony und Microsoft haben ihre Konsolen bereits verteuert, jetzt folgt der letzte große Konsolenhersteller. Nun bleibt es spannend zu sehen, wie die Preisgestaltung bei Valve mit seiner anstehenden Steam Machine ausfallen wird. Hier erwarten wir zeitnah die Ankündigung für den Vorbestellstart, nachdem der neue Steam Controller am 4. Mai veröffentlicht wurde.

Ein wesentlicher Treiber für die gestiegenen Preise ist der RAM-Preis, der innerhalb des vergangenen Jahres deutlich angezogen hat. Verantwortlich dafür ist vor allem die hohe Nachfrage der KI-Branche, die den Speichermarkt für ihre Rechenzentren leerkauft. Auch Apple hat mit der schwierigen Marktlage zu kämpfen. Im März verschwand die 512 GB RAM-Variante des Mac Studio aus dem Sortiment. Zudem hat das Unternehmen in der vergangenen Woche die 256 GB-Speicheroption beim Mac mini gestrichen. Begründet wurde das jeweils mit der weltweiten Knappheit bei Speicherchips.

Nintendo rechnet mit weniger Verkäufen

Die Erhöhung des Switch 2 Preises kommt zu einem heiklen Zeitpunkt. Im Geschäftsjahr 2025/26, das Ende März auslief, hat Nintendo 19,86 Millionen Switch 2 verkauft und damit die eigene Prognose von 19 Millionen Einheiten übertroffen. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Nintendo nur noch mit 16,5 Millionen Konsolen, ein Rückgang um knapp 17 Prozent. Als Gründe nennt das Unternehmen die starken Verkäufe im Markteinführungsjahr und die anstehende Preiserhöhung. Nintendo selbst räumt ein, dass sich die Verkäufe der Switch 2 stärker auf das Startjahr konzentriert hätten als bei früheren Konsolen, hält die Prognose aber für ein „solides Akzeptanzniveau“ im zweiten Jahr. Bei der Software erwartet Nintendo dagegen einen Anstieg von 48,71 auf 60 Millionen verkaufte Einheiten.

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Kategorie: Apple

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