Zendure stellt PowerHub vor

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Zendure – Hersteller von Plug-in-Energiemanagement-Systemen – erweitern die kürzlich angekündigte SolarMix-Serie um den PowerHub. Dabei handelt es ich um eine zentrale Steuereinheit, die Photovoltaik, Speicher, Netzstrom, Notstromversorgung und steuerbare Verbraucher wie Wärmepumpen, EV-Ladegeräte oder Smart-Home-Geräte in einer Systemarchitektur verbindet. Laut Unternemen entwickelt man die SolarFlow Mix Serie von einer modularen Speicherlösung zu einem ganzheitlichen Energie-Ökosystem für das Zuhause weiter.

Zendure PowerHub offiziell vorgestellt

Zendure hat PowerHub offiziell vorgestellt und gleichzeitig bekannt gegeben, dass das Unternehmen eine Wallbox in Varianten mit 7,4 kW, 11 kW und 22 kW sowie als Socket- und Kabelversion auf den Markt bringen wird.

In den letzten Jahren hat die Verbreitung von PV-Anlagen, Wärmepumpen und Elektroautos deutlich zugenommen. Die Anforderungen an das häusliche Energiemanagement ist stetig gewachsen. Haushalte erzeugen, speichern und verteilen Strom flexibel – abhängig von Bedarf, Erzeugung und Versorgungslage. Genau hier setzt Zendure PowerHub an.

PowerHub koordiniert Batteriespeicher, Solarerzeugung und Haushaltslasten und ermöglicht so ein vollständig integriertes Energiemanagement. SolarFlow Mix ist gezielt auf wachsende Energiebedarfe ausgelegt und ermöglicht eine flexible Erweiterung bestehender Installationen. Haushalte können zunächst mit einer Basiskonfiguration von 8 kWh starten und die Speicherkapazität schrittweise auf bis zu 50 kWh pro Einheit beziehungsweise bis zu 150 kWh in Multi-Unit-Setups ausbauen. Über einen PowerHub lassen sich dabei bis zu drei SolarFlow Mix Einheiten kombinieren, die gemeinsam eine Dauerleistung von bis zu 12 kW bereitstellen. Damit kann das System nicht nur klassische Haushaltsgeräte versorgen, sondern auch leistungsintensive Anwendungen wie Wärmepumpen oder Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge zuverlässig abdecken. Durch seine Skalierbarkeit eignet sich das System sowohl für Einfamilienhäuser und Mehrgenerationenhaushalte als auch für kleinere gewerbliche Anwendungen.

PowerHub ist in einer einphasige (1P) und dreiphasige (3P) Version erhältlich. Die 3P-Version bietet eine höhere Dauerleistung, dreiphasiges Laden von Elektrofahrzeugen mit bis zu 22 kW sowie eine gleichmäßige Lastverteilung über alle drei Phasen. So können auch energieintensive Verbraucher wie Wärmepumpen, Induktionskochfelder oder leistungsstarke EV-Wallboxen parallel betrieben werden, ohne einzelne Phasen zu überlasten. Im Backup-Betrieb sichert die 1P-Version mit einer SolarFlow Mix Einheit eine Phase des Hauses ab, während die 3P-Version mit drei parallel betriebenen SolarFlow Mix Einheiten alle drei Phasen versorgt.

Der PowerHub auf einen Blick

  • Versionen: erhältlich als einphasige (1P) und dreiphasige (3P) Variante
  • Speicherkapazität: skalierbar von 8 bis 150 kWh mit bis zu drei SolarFlow Mix Einheiten
  • Dauerleistung: bis zu 12 kW für die Versorgung des gesamten Haushalts
  • Solareingang: bis zu 24 kW über native Eingänge, zusätzlich kompatibel mit PV-Anlagen von Drittanbietern
  • EV-Laden: bis zu 22 kW dreiphasig beziehungsweise 7,4 kW einphasig; bis zu 11 kW auch im Offgrid-Betrieb
  • Backup-Funktion: Umschaltzeit von rund 10 Millisekunden auf USV-Niveau
  • Offene Standards: unterstützt SG-Ready, EEBus, OCPP und VPP-ready
  • Installationskosten: Reduktion von typischerweise 2.000 bis 3.500 Euro auf 300 bis 800 Euro möglich
  • Autarkiegrad: bis zu 91 Prozent bei einem typischen deutschen Haushalt mit 16-kWp-PV-Anlage und drei SolarFlow 4000 Mix Einheiten
  • Dreiphasige Integration: gleichmäßige Lastverteilung über alle Phasen, 22-kW-EV-Laden und volle Kompatibilität mit Wärmepumpen

PowerHub basiert unter anderem auf der Zendure KI namens „Zenki AI“. Dabei kann die unter anderem Verbrauchsgewohnheiten im Haushalt, Wetterdaten und Strompreise berücksichtigen. Folgende offene Schnittstellen werden unterstützt

  • SG-Ready (Smart Grid Ready): ermöglicht Wärmepumpen, automatisch auf Strompreise und Netzsignale zu reagieren, und ist mit inzwischen mehr als 5.000 Wärmepumpenmodellen kompatibel.
  • EEBus: europäischer Kommunikationsstandard, über den Smart-Home-Geräte mit dem Energiesystem kommunizieren können.
  • OCPP (Open Charge Point Protocol): offener Industriestandard für die Integration von EV-Ladegeräten.
  • VPP-ready: schafft die Voraussetzung für die Anbindung an virtuelle Kraftwerke, bei denen tausende Haushalte ihre Batteriespeicher bündeln, um das Stromnetz zu stabilisieren und zusätzliche Erlöse zu erzielen.

Preis & Verfügbarkeit

Zum Start hält Zendure eine Aktion bereit. Die ersten 1.000 Kunden in Europa, die zwei oder mehr Einheiten der SolarFlow Mix Serie (SolarFlow 4000 Mix Pro oder SolarFlow 4000 Mix AC+) erwerben und installieren, erhalten den Zendure PowerHub kostenlos dazu.

Ab Juli soll der neue PowerHub zur Verfügung stehen. PowerHub (1p) mit einem Einführungspreis 599 Euro und PowerHub (3p) mit einem Einführungspreis von 699 Euro angeboten. Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Zendure Website.

Zendure wird außerdem eine bidirektionale Smart Wallbox vorstellen (7,4 / 11 / 22 kW, Socket- und Kabelversionen, V2G-ready nach ISO 15118-20).

Kategorie: Apple

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