Während mehrere Android-Hersteller wegen der anhaltenden Knappheit bei RAM-Chips ihre Preise anheben, könnte Apple bei den kommenden Pro-Modellen einen anderen Weg gehen. Der Analyst Jeff Pu von GF Securities (via IDC) geht davon aus, dass Apple den Markteinstieg des iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max preislich offensiv gestaltet und damit Marktanteile gewinnt.

Apple bekommt die Chip-Knappheit zu spüren, ist aber im Vorteil
Pu hatte bereits zuvor prognostiziert, dass die Einstiegspreise der Pro-Modelle entweder unverändert bleiben oder nur leicht über denen der aktuellen Generation liegen werden. In den USA kostet das iPhone 17 Pro derzeit 1.099 US-Dollar, das iPhone 17 Pro Max startet bei 1.199 US-Dollar, jeweils mit 256 GB Speicher und 12 GB RAM. Beim iPhone 18 Pro wird die gleiche RAM-Ausstattung erwartet.
Apple selbst rechnet im laufenden Quartal mit deutlich höheren Speicherkosten. Vollständig immun gegen die Marktlage ist der Konzern also nicht. Allerdings dürfte Apples Größe dem Unternehmen mehr Verhandlungsspielraum bei den RAM-Zulieferern verschaffen als den meisten Android-Herstellern. Pu hatte zudem bereits angedeutet, dass Apple bei anderen Komponenten wie Display und Kameras Wege findet, die Kosten zu senken.
Mit einer stabilen Preisgestaltung hätte Apple einen klaren Vorteil gegenüber der Konkurrenz, die Preiserhöhungen vornimmt. Zudem sollen die iPhone 18 Pro Modelle einige Neuerungen bieten. Im Gespräch sind eine kleinere Dynamic Island, der schnellere A20 Pro, eine variable Blende für mindestens eine der rückseitigen Kameras, eine vereinfachte Kamerataste, 5G über Satellit sowie eine neue Farbvariante namens „Dark Cherry“.
Die Vorstellung des iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max wird im September erwartet. Das iPhone 18 und iPhone 18e folgen voraussichtlich im März 2027.
0 Kommentare