Wer bei der Apple Watch Series 12 auf größere Sprünge gehofft hat, könnte enttäuscht werden. Wie Bloombergs Mark Gurman in seinem „Power On“-Newsletter berichtet, wird es weder bei der Hardware noch bei watchOS 27 viel Neues geben.

Fotocredit: Apple
Apple Watch Series 12 und watchOS 27
Herzstück der Apple Watch Series 12 wird voraussichtlich ein Prozessor sein, der im modernen 3-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Der neue Chip soll vorwiegend Verbesserungen in der Effizienz bringen.
Apple Intelligence wird vermutlich auch in diesem Jahr nicht direkt auf der Uhr laufen. Der Arbeitsspeicher der aktuellen Modelle liegt nach bisherigen Informationen bei 1 bis 1,5 GB, was für die KI-Funktionen schlicht zu wenig ist. Aller Voraussicht nach wird die Apple Watch Series 12 nicht über mehr Arbeitsspeicher verfügen. Die Gerüchte über einen Touch ID Sensor für die Series 12 waren wohl verfrüht. Diesbezüglich gibt es keine Informationen mehr aus der Gerüchteküche.
Für watchOS 27 arbeitet Apple an einer schlankeren Variante des „Modular Ultra“-Zifferblatts, das ursprünglich für die größeren Displays der Apple Watch Ultra entwickelt wurde. Damit das Design mit der kleineren Form der Series-Modelle funktioniert, wird das Layout deutlich entschlackt. Die große Uhrzeitanzeige bleibt erhalten, der zentrale Komplikationsbereich entfällt. Auch die Reihe mit drei kleinen Komplikationen oberhalb der Zeit fällt weg, ebenso die Informationen am äußeren Rand des Zifferblatts. In der neuen Version nimmt die Uhrzeit die oberen zwei Drittel des Displays ein, während darunter weiterhin drei kleine Komplikationen Platz finden. Das Ergebnis ist übersichtlicher als das Original, dafür verliert das Zifferblatt merklich an Funktionsumfang.
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