iPhone Ultra: Scharnier macht angeblich in der Testproduktion Probleme

| 22:33 Uhr | 1 Kommentar

Apples erstes faltbares iPhone kommt in der Testfertigung angeblich nicht voran. Laut dem Leaker Instant Digital soll sich das Scharnier zu schnell abnutzen und die internen Qualitätstests im Dauertest nicht bestehen. Eine Lösung soll Apple bisher nicht gefunden haben.

Liquid Metal verstärkt das Scharnier

Auf Weibo schreibt Instant Digital, dass Apple noch daran arbeitet, das Problem zu lösen. Wie viele Faltzyklen das Scharnier konkret durchhalten muss, ist nicht bekannt. Solche Tests sind in den vergangenen Jahren noch anspruchsvoller geworden und gehören zum Standard bei Foldables. Was passieren kann, wenn sich die Firmen nicht genügend mit Tests absichern, zeigte im Jahr 2019 das erste Galaxy Fold, dessen instabiles Scharnier zum Rückruf geführt hatte.

Apple setzt beim Scharnier auf eine Liquid-Metal-Konstruktion. Zuerst berichtete das der Analyst Ming-Chi Kuo, der Dongguan EonTec als exklusiven Lieferanten hierfür nannte. Laut Instant Digital ist das Material widerstandsfähiger gegen Verformung als herkömmliche Metalle und stabiler als eine Titanlegierung. Bisher kam Liquid Metal bei Apple nur in kleinen Bauteilen wie dem SIM-Auswurfstift zum Einsatz.

Die Folgen für Apples Zeitplan hält der Leaker selbst für überschaubar. Eine größere Verschiebung soll es nicht geben. Das deckt sich mit einem DigiTimes-Bericht vom April, wonach die Produktion zwar ein bis zwei Monate hinter dem Plan liegt, der Marktstart im Herbst 2026 aber weiter steht. Die Massenfertigung soll im Juli beginnen. Apple wird das Gerät voraussichtlich im September gemeinsam mit den iPhone 18 Pro Modellen vorstellen.

Technisch soll Apples erstes faltbares iPhone ein 7,8 Zoll Innendisplay und ein 5,5 Zoll Außendisplay bieten. Hinzu kommen ein A20-Chip, das C2-Modem, Touch ID im Power-Button und zwei rückseitige Kameras. Der Preis liegt nach aktuellen Gerüchten bei rund 2.000 US-Dollar.

Kategorie: iPhone

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1 Kommentare

  • Bananarama

    Das übliche „Leaker“-Geschnatter halt. Wie jedesmal, wenn Apple neue Produkte einführt. Kann man getrost unter Clickbait ablegen.

    19. Mai 2026 | 12:04 Uhr | Kommentieren

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