MacBook Pro mit OLED-Display: Produktion nimmt wichtige Hürde

| 18:30 Uhr | 0 Kommentare

Seit vielen Monaten wird kolportiert, dass Apple an einem OLED MacBook Pro arbeitet. Nun könnte der Weg wieder ein Stück konkreter geworden sein. Displaylieferant Samsung Display hat auf seiner Gen-8.6-OLED-Produktionslinie eine Ausbeute von über 90 Prozent erreicht – das berichtet das koreanische Branchenportal The Elec. In einzelnen Prozessschritten werden sogar bis zu 95 Prozent erzielt, was in der Displaybranche als sogenannte „Golden Yield“-Zone gilt und stabile Massenproduktion signalisiert.

Lieferung könnte bereits im Juni beginnen

Laut dem Bericht könnte Samsung die OLED-Laptop-Panels bereits ab Juni in die Apple Lieferkette einfließen lassen. Die Panels sollen in künftigen 14-Zoll- und 16-Zoll-MacBook-Pro-Modellen verbaut werden – mit einer geschätzten Liefermenge von rund 2 Millionen Einheiten in diesem Jahr.

Der rasche Fortschritt bei der Ausbeute ist bemerkenswert, da OLED-Panels für Laptops deutlich schwieriger herzustellen sind als Smartphone-Displays: Die größere Fläche sowie strengere Anforderungen an Helligkeit und Lebensdauer stellen hohe technische Hürden dar. Die MacBook-Pro-Panels sollen auf einer besonders leistungsstarken Tandem-Zwei-Schicht-OLED-Technologie basieren – ähnlich den OLED-Panels des iPad Pro –, dazu Oxid-TFT-Rückenebenen für eine verbesserte Akkulaufzeit sowie eine Hybrid-Verkapselung als Feuchtigkeitsschutz.

Touchscreen erstmals beim MacBook Pro

Samsung betreibt derzeit eine von zwei geplanten Produktionslinien. Sollte die Nachfrage nach dem OLED-MacBook-Pro entsprechend hoch ausfallen, könnte die zweite Linie aktiviert und die Kapazität deutlich ausgeweitet werden. Die neuen Modelle sollen nicht nur ein OLED-Display, sondern erstmals auch ein Touchscreen erhalten.

Launch-Zeitfenster verschiebt sich leicht

Bloomberg-Redakteur Mark Gurman hatte die 14-Zoll- und 16-Zoll-OLED-MacBook-Pro-Modelle wiederholt für Ende 2026 bis Anfang 2027 angekündigt. Aktuelleren Berichten zufolge ist der Jahresbeginn 2027 nun das wahrscheinlichere Szenario – bedingt durch den branchenweiten Chip-Engpass.

Kategorie: Mac

Tags: ,

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert