Apples langfristiges Ziel, eine nicht-invasive Blutzuckermessung in die Apple Watch zu integrieren, könnte einem neuen Bericht zufolge einen wichtigen Meilenstein erreicht haben. Apple-Insider Mark Gurman von Bloomberg berichtet in seinem aktuellen PowerOn-Newsletter von einem Führungswechsel bei der Entwicklung der Technologie. Dies wird als positives Signal gewertet wird.

Neuer Projektleiter bekannt für Umsetzungsstärke
Seit vielen Jahren wird kolportiert, dass Apple an einer nicht-invasiven Blutzuckermessung für die Apple Watch arbeitet. Dies würde Apples Gesundheitsambitionen noch einmal deutlich unterstreichen.
Die Aufsicht über das Blutzucker-Projekt wurde nun von Tim Millet, dem Chef der Plattformarchitektur, an Zongjian Chen übertragen – einen erfahrenen Engineering-Manager, der die Advanced Technologies Group sowie Hardware-Entwicklungsbereiche wie Modems verantwortet. Laut Gurman gilt Chen intern als jemand, der Dinge tatsächlich umsetzt und zur Marktreife bringt. Der Wechsel werde innerhalb des Unternehmens als Zeichen gewertet, dass das Projekt einen Reifegrad erreicht hat, der eine Hochskalierung in Richtung eines verbraucherreifen Produkts erlaubt.
Ein jahrzehntelanges Vorhaben
Das Projekt geht auf die Steve-Jobs-Ära zurück und zählt zu den ambitioniertesten Gesundheitszielen Apples überhaupt. Ziel ist die Entwicklung von Sensoren, die erhöhte Blutzuckerwerte erkennen können – ganz ohne Nadeln oder Blutabnahme. Für die rund 500 Millionen Menschen weltweit, die mit Diabetes oder Prädiabetes leben, wäre das eine revolutionäre Funktion.
Kein konkreter Termin in Sicht
Trotz des ermutigenden Führungswechsels bedeutet das nicht, dass die Funktion schon bald in einer Apple Watch landen wird. Sowohl für 2026 als auch für 2027 ist damit nicht zu rechnen – die Technologie könnte noch mehrere Jahre von der Markteinführung entfernt sein. Der Wechsel zu Chen ist jedoch ein klares Signal, dass Apple bei diesem Moonshot-Projekt echten Fortschritt macht.
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