Apple hat ein neues Support-Dokument veröffentlicht, das Nutzern helfen soll, die Creator Studio-Versionen der professionellen Kreativ-Apps von den klassischen Einzelversionen zu unterscheiden. Hintergrund ist die parallele Vermarktung beider App-Varianten unter identischem Namen, die im Alltag für mehr Verwirrung sorgt, als Apple wohl erwartet hatte.

Liquid Glass-Icons als Unterscheidungsmerkmal
Final Cut Pro, Logic Pro, MainStage, Motion, Compressor und Pixelmator Pro existieren seit dem Start von Apple Creator Studio in zwei parallelen Varianten. Die eine Version ist Teil des Abonnements, die andere wird wie bisher als Einmalkauf angeboten. Beide tragen denselben Namen und lassen sich parallel auf demselben Mac installieren, ohne dass im Dock oder im Programme-Ordner erkennbar wäre, mit welcher Version man gerade arbeitet.
Apples Lösung besteht darin, den Creator Studio-Versionen die App-Icons im Liquid Glass-Design zu geben, während die anderen Versionen die alten Icons erhalten. Das neue Support-Dokument zeigt für jede der sechs Apps die beiden Varianten nebeneinander, sodass Nutzer beim Blick ins Dock oder beim Suchen einer Datei auf einen Blick erkennen können, um welche Edition es sich handelt. Hilfreich ist das für Apple vor allem bei Support-Anfragen, weil sich Fehler bisher schwer zuordnen ließen, wenn unklar war, um welche Version es ging.
Das Creator Studio bündelt seit dem Start Ende Januar mehrere kreative Apps von Apple in einem einzigen Abo. Dazu kommen Premium-Inhalte und KI-Funktionen für Pages, Keynote, Numbers und Freeform. Das Paket kostet 12,99 Euro im Monat oder 129 Euro im Jahr, Studierende und Lehrkräfte zahlen 2,99 Euro im Monat.
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