Die Apple Watch ist mittlerweile an vielen Millionen Handgelenken zu finden und wird von Apple – nach Einwilligung von Nutzern – zu verschiedenen Studienzwecken genutzt. Nun haben Forscher der Harvard-Universität die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, die Schlafdaten von über 94.000 Nächten analysiert hat. Ziel war es die Veränderungen des Schlafverhaltens während der Perimenopause besser zu verstehen.

Apple Watch: Studie analysiert Schlafdaten von mehr als 94.000 Nächten zur Perimenopause
Seit mehreren Jahren nutzt Apple die Apple Research App, um Gesundheitsstudien zu unterstützen. Dazu gehört unter anderm die Dazu gehören die Apple Women’s Health Study, die Apple Heart and Movement Study und die Apple Hearing Study, zu denen wir in den letzten Jahren immer mal wieder informiert haben.
Kürzlich veröffentlichte die Harvard T.H. Chan School of Public Health die Ergebnisse einer Studie, die untersuchte, wie sich Schlafmuster während der Perimenopause verändern. Im Rahmen der Studie wurden Schlafdaten von 94.000 Nächten von 338 Teilnehmerinnen der Apple Women’s Health Study verwendet, wobei die überwiegende Mehrheit der Teilnehmerinnen zwischen 45 und 59 Jahre alt war.
Apple/Harvard has published an update yesterday about the „Apple Women’s Health Study“
The Apple Women’s Health Study is the first long-term research study of this scale and scope that aims to advance the understanding of menstrual cycles and their relationship to various health… pic.twitter.com/wq4w0AKK1A
— Aaron (@aaronp613) May 28, 2026
Den Daten zufolge verbrachten viele Teilnehmerinnen „n den zwölf Monaten vor und zwölf Monaten nach der letzten dokumentierten Menstruation mehr Zeit im Wachzustand während der Nacht. Darüber hinaus stellte die Studie fest, dass in den 18 Monaten vor der Menopause bei 60 Prozent der Frauen, für die Schlafdaten erhoben wurden, die Wachzeit nach dem Einschlafen im Vergleich zu den vorangegangenen 6 Monaten zunahm, mit einem durchschnittlichen Anstieg von 7 Prozent. Die Forscher stellten außerdem fest, dass die Teilnehmerinnen in den zwölf Monaten vor und zwölf Monaten nach der letzten protokollierten Menstruation nach der Menopause etwa 0,8 Prozent mehr ihrer Schlafzeit im Wachzustand verbrachten als davor.
Schließlich protokollierten die Teilnehmerinnen, die im Rahmen der Studie ihren Schlaf aufzeichneten, auch andere Wechseljahresbeschwerden: Hitzewallungen wurden von 82,3 Prozent, Reizbarkeit von 68,1 Prozent, geistige Erschöpfung von 65,7 Prozent und sexuelle Symptome von 65,6 Prozent berichtet.
Bei den Teilnehmerinnen, die über stärkere Wechseljahresbeschwerden berichteten, waren die Symptome, die am engsten mit schlechterem Schlaf in Zusammenhang standen, Blasenbeschwerden, Gelenkbeschwerden, Herzbeschwerden und depressive Symptome.
Die Forscher gaben außerdem Empfehlungen, die Frauen zu besserem Schlaf während der Perimenopause verhelfen können, darunter:
- Aufrechterhaltung einer kühlen Temperatur in der Schlafumgebung
- Einen regelmäßigen Schlafrhythmus einhalten
- Regelmäßige Bewegung
- Vermeiden Sie häufige Reizstoffe für die Blase und beschränken Sie die Flüssigkeitszufuhr in den Stunden vor dem Schlafengehen.
- Integrieren Sie Entspannungs- und Achtsamkeitstechniken in Ihre Abendroutine.
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