iPhone 18 Pro: Variable Blende macht die Kamera deutlich teurer

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Die erwartete variable Blende des iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max kostet Apple laut dem Analysten Ming-Chi Kuo rund 50 Prozent mehr als die Kameraeinheit der aktuellen Modelle. Kuo stützt sich dabei auf Informationen aus Apples Zulieferkette.

Variable Blende für das iPhone 18 Pro

Eine variable Blende hat Apple beim iPhone bisher noch nie verbaut. Vom iPhone 14 Pro bis zum aktuellen iPhone 17 Pro arbeitet die Hauptkamera mit einer fest eingestellten Blende von ƒ/1,78. Das Objektiv bleibt also bei jeder Aufnahme vollständig geöffnet, unabhängig von den Lichtverhältnissen. Eine variable Blende funktioniert anders. Die Kamera kann steuern, wie viel Licht den Sensor erreicht. In dunklen Umgebungen öffnet sie sich weiter, bei Gegenlicht oder Sonne schließt sie sich, um eine Überbelichtung zu vermeiden. Für Nutzer bedeutet das auch mehr Kontrolle über die Tiefenschärfe, was besonders bei Porträts und bei Aufnahmen mit freigestelltem Hintergrund von Vorteil ist.

Der erste Hinweis auf das neue Kamerasystem kam von Ming-Chi Kuo im Dezember 2024. Er prognostizierte eine variable Blende für die Hauptkamera beider iPhone 18 Pro Modelle. Ein weiterer Bericht aus dem Oktober 2025 bestätigte, dass Apple die Technik für die nächste iPhone-Generation vorbereitet und bereits mit Zulieferern über die Komponenten gesprochen hat.

Der durchschnittliche Verkaufspreis des Bauteils liegt laut Kuo rund 50 Prozent über dem des siebenlinsigen Kunststoffobjektivs, das Apple bislang in der Hauptkamera des iPhone 17 Pro einsetzt. Hinter dem teureren Bauteil steht mit Sunny Optical ein vergleichsweise neuer Apple-Zulieferer, der 40 bis 50 Prozent der Aufträge für die variable Blende übernehmen soll. Den Einstieg bei Apple verschaffte dem Unternehmen die Kamera des MacBook Neo.

Für 2028 zeichnet sich zudem beim Ultraweitwinkel-Modul des iPhone ein Wechsel von der Flip-Chip-Bauweise zu einem verbesserten COB-Design (Chip-on-Board) ab, bei dem Sunny Optical erneut als möglicher Zulieferer gilt. Ein COB-Modul lässt sich dünner bauen und schafft so Platz für andere Komponenten, oder es erreicht bei gleicher Baugröße eine bessere Bildqualität.

Über Apple hinaus hat sich Sunny Optical laut Kuo Komponentenaufträge für zwei geplante OpenAI-Geräte gesichert, ein Smartphone und einen kompakten KI‑Begleiter mit Kamera.

Kategorie: iPhone

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