Apple hat seine App Store Review Guidelines aktualisiert und führt mit den aktualisierten Version strengere Vorgaben für minderwertige Apps ein.

Strengere Richtlinien für minderwertige Apps
Apple hat zahlreiche Spielregeln für App-Entwickler aufgestellt. In den App Store Review Guidelines untersagte die sogenannten Spam-Regel (Punkt 4.3) bereits allzu simple Apps in gesättigten Kategorien. Nun hat das Unternehmen jedoch eine Bestimmung ergänzt, wonach Apps, die keinen nennenswerten Entwicklungsaufwand erkennen lassen, aus dem App Store entfernt werden können. Laut Apple können Apps in übersättigten Kategorien, die nicht aktualisiert oder verbessert werden oder keine Kunden anziehen, aus dem Angebot genommen werden.
In der überarbeiteten Richtlinie 4.3b heißt es fortan
Reichen Sie keine Apps ein, die sich nicht von bereits weit verbreiteten Angeboten unterscheiden. Das opportunistische Erstellen von Varianten bestehender App-Kategorien oder beliebter Apps erschwert das Auffinden von Apps im App Store, mindert die allgemeine App-Qualität und schadet sowohl Nutzern als auch Entwicklern. Bestimmte Arten von Apps – etwa für Dating, Taschenlampenfunktionen, Soundeffekte, Hintergrundbilder, einfache Timer oder Wahrsagerei – sind im App Store bereits etabliert; neue Einreichungen werden nur akzeptiert, wenn sie ein deutlich anderes oder verbessertes Nutzungserlebnis bieten. Wir behalten uns vor, solche Apps künftig aus dem App Store zu entfernen, wenn sie nicht aktualisiert oder verbessert werden oder keine Kundennachfrage erzeugen. Andere Arten von Apps – wie etwa Trinkspiele, Kama-Sutra-Anwendungen sowie Apps für Furz- oder Rülpsgeräusche – sind von mittelmäßiger Qualität oder zeugen von geringem Entwicklungsaufwand und bieten keinen Mehrwert für den App Store. Wiederholte Einreichungen dieser Art können zum Ausschluss aus dem Apple Developer Program führen.
Apple hat zudem die Regel 1.2 für Apps mit nutzergenerierten Inhalten präzisiert – eine Richtlinie, aufgrund derer Apple bereits damit gedroht hatte, Apps wie Grok aus dem App Store zu entfernen. Apple stellt nun klar, dass App-Entwickler für die Entfernung von Inhalten verantwortlich sind, die gegen die App-Store-Richtlinien verstoßen, wie etwa pornografische Inhalte.
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