Craig Federighi und Greg Joswiak sprechen in einem neuen Interview über Siri AI und mehr

| 13:15 Uhr | 0 Kommentare

Apple hat zur WWDC 2026 allerhand Neuerungen bekannt gegeben. Wie wir es aus der Vergangenheit gewohnt sind, geben hochrangige Apple Manager rund um Apple Events verschiedene Interviews. In diesem Fall haben Craig Federighi und Greg Joswiak mit Laurie Segall im Podcast „Mostly Human“ verschiedene Themen abgearbeitet.

Craig Federighi und Greg Joswiak sprechen in einem neuen Interview über Siri AI und mehr

Craig Federighi und Greg Joswiak haben Laurie Segall ein Interview gegeben und dabei ausführlich über Siri AI, Apple Intelligence und den umfassenderen KI-Ansatz des Unternehmens und vieles mehr erörtert.

Federighi gab folgendes zu Protokoll

Ich glaube, dass KI – aus Apples Sicht – als etwas betrachtet werden kann, das uns enorm stärkt und neue Möglichkeiten eröffnet. Doch es herrscht auch das Gefühl vor, dass sich die Dinge rasend schnell wandeln – so schnell, dass es für Normalbürger kaum noch möglich ist, Schritt zu halten. Es herrscht Ungewissheit darüber, wohin diese Entwicklung führen wird.

Man kann dies durchaus mit der Industriellen Revolution vergleichen: Sie hat unsere Welt grundlegend verändert und vielen Menschen ihren Arbeitsplatz gekostet – auch wenn sie sich über einen Zeitraum von rund 80 Jahren erstreckte.

Heute jedoch geschieht all das in einem extrem komprimierten Zeitrahmen. Daher ist es nur verständlich, wenn sich die Menschen fragen: „Wow, was bedeutet das eigentlich für mich?“

Nehmen wir zum Beispiel einen Studenten: Er fragt sich vielleicht, ob er das Richtige studiert hat. Ist die Fähigkeit, von der er dachte, sie sei wertvoll für seinen künftigen Beruf, tatsächlich noch gefragt – jetzt, wo die KI all diese Dinge in rasantem Tempo lernt?

Das sind durchaus berechtigte Überlegungen.

Wissen Sie, wir sind hier in Kalifornien. Wir sind Optimisten. Wir versuchen, das Richtige zu tun und – nach unserem Verständnis – die passende Rolle in diesem Prozess zu spielen. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Geschichte am Ende gut ausgehen wird, aber ich kann sehr gut nachvollziehen, wenn Menschen sagen: „Wow, das ist eine gewaltige Veränderung.“

Ehrlich gesagt gibt es derzeit kaum einen Bereich, der von diesem Wandel stärker betroffen ist als die Softwareentwicklung. Es ist buchstäblich der erste Beruf, bei dem die KI unter Beweis stellt, dass sie die Aufgaben in beeindruckendem Maße selbst übernehmen kann.

Alle Mitarbeiter in meinem Bereich sagen sich: „Wow, dieses System erledigt Dinge, auf deren Beherrschung ich jahrzehntelang stolz war – und es macht sie bereits jetzt hervorragend. Ist die Fähigkeit, von der ich dachte, sie sei wertvoll für meinen künftigen Beruf, tatsächlich noch gefragt – jetzt, wo die KI all diese Dinge in rasantem Tempo lernt?“

Das sind durchaus berechtigte Überlegungen.

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Federighi sprach auch darüber, was Siri von anderen Chatbots unterscheidet.

Viele der gängigen Chatbots sind stark auf Interaktion und – wenn man so will – auf Schmeichelei ausgelegt; sie versuchen gewissermaßen, einen in ihren Bann zu ziehen. Sie animieren einen womöglich dazu, Persönliches preiszugeben, um darauf aufbauend eine Verbindung herzustellen.

Wir sehen das jedoch ganz anders. Bei der Entwicklung von Siri war unser Ansatz ein anderer: Siri soll im Grunde sagen: „Hör zu, dafür bin ich nicht da. Ich bin hier, um dir zu helfen – um dir dabei zu helfen, die Welt zu verstehen.“

Wenn man jedoch versucht, Siri als romantischen Partner zu behandeln, lässt sie sich darauf nicht ein.

Kategorie: Apple

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