Apple entfernte gezielt Audiofrequenzen in der WWDC-Keynote – um Siri-Aktivierungen zu verhindern

| 18:33 Uhr | 0 Kommentare

Einen kleinen Fun Fact zur diesjährigen WWDC 2026 Keynote, die vergangenen Montag stattgefunden hat, haben wir noch für euch. Apple hat den Ton beim Special Event offenbar gezielt bearbeitet. Immer dann, wenn im Video das Wort „Siri“ fiel, wurden bestimmte Frequenzbereiche herausgefiltert – mutmaßlich, um zu verhindern, dass Geräte in der Nähe versehentlich aufwachen.

Fotocredit: Apple

Entdeckt per Spektrogramm

Ein aufmerksamer Beobachter auf X machte auf den Umstand anhand von Spektrogramm-Screenshots aufmerksam. Diese zeigen deutliche Lücken in bestimmten Frequenzbereichen – exakt dann, wenn im Video „Siri“ gesagt wird. Konkret scheint Apple die Frequenzbänder bei 3 kHz, 4 kHz, 5 kHz und 6 kHz entfernt zu haben.

Die Technik zielt darauf ab, die Wake-Word-Erkennung auszutricksen, die auf dem akustischen Profil von Phrasen wie „Siri“ oder „Hey Siri“ basiert. Durch das gezielte Entfernen der Frequenzen, die die entscheidende phonetische Energie des Wortes „Siri“ tragen, wollte Apple verhindern, dass HomePods, iPhones, iPads und Macs in den Wohnzimmern der Zuschauer während der Keynote-Übertragung ausgelöst werden.

Kein neuer Trick

Apple ist mit diesem Ansatz nicht allein: Bereits andere Hersteller machten von diesem Trick Gebraucht. So setzte beispielsweise Amazon bei seinen Alexa TV-Werbespots in Vergangenheit auf eine ähnliche Technik.

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